Verbale Kommunikation

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Was zeigt man? Was zeigt man nicht? – Der Leerraum als Gestaltungsmittel

3. SEMESTER - ANGEWANDTES DESIGN, Arbeiten aus dem Modul, Features, Verbale Kommunikation in der Praxis, Wintersemester 2025/ 2026
https://d.th-nuernberg.de/vk/wp-content/uploads/sites/2/2026/02/Leerraum.mp3

Irgendwelche Auslassungen? Leerraum? Weißraum? Fehlt da was? Wurde da was weggelassen? Was zeigt man? Was zeigt man nicht? – Was sagt es aus, wenn man etwas weglässt? Und wie entscheidet man sich überhaupt dafür, was man zeigen möchte?

Ob der Schnitt im Film, der Bildausschnitt in der Fotografie oder das Weglassen im Schreiben. Kürzen, Schneiden, Streichen. Diese Prozesse gehören zu kreativen Arbeiten einfach dazu und sind nicht immer leicht. Denn: Was will man zeigen? Was verschweigen? Was darf man überhaupt zeigen? Gibt es da eine Grenze? Was ist zu wenig? Was zu viel?

Zwischen Film, Fotografie und Texten geht es um die Frage, wie Geschichten entstehen – und was sie vielleicht erst durch das Nicht-Gezeigte, das Ausgelassene erzählen. Denn beinahe jede gestalterische Entscheidung ist auch eine Entscheidung des Weglassens. – Also: Was ist dir wichtig zu zeigen?

„Eine Geschichte ist eigentlich hauptsächlich das, was du weggelassen hast, würde ich sagen (…) Eine Geschichte, die versucht, zu viel zu zeigen, wird unfokussiert und schafft selten, eigentlich wirklich eine Aussage zu treffen. Irgendwie ist das eigentlich immer eine Reduktion, also in jeglicher Hinsicht. Und das macht es auch spannend auf jeden Fall …”
(Lennard Panevski, freier Autor)

„Also die Arbeit lebt eigentlich auch von dem Konzept, dass nie Gesichter gezeigt werden. Ich habe mich dafür schon bewusst entschieden, weil ich in erster Linie das System zeigen wollte und nicht die einzelnen Akteure. Ich will die Gesichter auch gar nicht sehen. Es geht mir auch nicht darum, dass ich sie irgendwie beschützen will, deren Recht am eigenen Bild, also da habe ich jetzt nicht so viel Mitleid mit Waffenhändlern.”
(Nikita Teryoshin, Fotojournalist)

Aber nur um jetzt geile Geschichten zu erzählen, muss ich jetzt nicht mein Leben in Gefahr bringen …”
(Mawil, Comiczeichner)

„Wenn das, was ich geschrieben habe, praktisch abgedreht ist, dann wird oft die Kamera noch laufen gelassen, um zu sehen, wie die Leute reagieren … Wenn dann keiner „Cut“ ruft, oder wenn dann jetzt keiner „Danke“ ruft, oder so, dann muss man automatisch schon mal irgendwas machen … Und sei es nur ein kurzer Blick oder noch mal so eine etwas irritierende Reaktion. Weil irgendwie keiner richtig weiß, was los ist.”
(Ralf Husmann, Drehbuchautor: „Stromberg – Wieder alles wie immer”)


Häberlein, Florin/ Louis Hessel/ Tara Meier: Was zeigt man? Was zeigt man nicht? – Der Leerraum als Gestaltungsmittel. Ein Audio-Feature. Nach Interviews mit Ralf Husmann, Drehbuchautor, Regisseur, Produzent, Nikita Teryoshin, Fotojournalist, Mawil, Comiczeichner, und Lennard Panevski, freier Autor. Gesprochen von Arvid Schalle. Wintersemester 2025/2026 v. 20. Februar 2026 (= „Tell me about that …“ Creativity, Design and Media, Language and Writing. Verbale Kommunikation in der Praxis. Ein Podcast-Projekt; Nr. 094). – Dauer: 15:00 Min. – Quelle: https://d.th-nuernberg.de/vk/portfolio/was-zeigt-man-was-zeigt-man-nicht-der-leerraum-als-gestaltungsmittel/

 

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