Wissenssoirée STORY: Geschichten wirken immer

Brauchen wir mehr Drama?
Zusammenfassung: Kultur- und Medienwissenschaftler Prof. Dr. Max Ackermann (Technische Hochschule Nürnberg), die Dramaturgin Linda Best (Theater Erlangen) und Kommunikationsexperte Ralf Birke (Birke und Partner, Kommunikationsagentur) sprechen über Storytelling.

Wissenssoirée STORY: Geschichten wirken immer
Ich zitiere aus der Ankündigung der Veranstaltung – im MCS.1 Erlangen – 16. Juni 2015 – 18:30 Uhr …
„Wir lieben Geschichten. Die Kommunikationsbranche hat dies erkannt und das Storytelling für sich entdeckt. Produkte und Marken verkaufen sich besser, wenn der Held im Mittelpunkt steht und Produktvorteile und Reklameversprechen in den Hintergrund treten. –

Was ist Storytelling? – Die Kommunikations-Disziplin des Storytellings ist mit „Geschichtenerzählen“ nicht hinreichend beschrieben. Es gibt unterschiedlichste Auslegungen des Begriffs und noch mehr Interpretationen der kommunikativen Herausforderung.“

„Einig ist man sich, dass sich Produkte und Marken gut verkaufen, wenn der Konsument eine Geschichte dazu erzählt bekommt.

Die Wirkung dahinter ist nicht neu, will aber professionell und dramaturgisch wertvoll erarbeitet sein. Dann prägen sich Geschichten tatsächlich weit besser ein als Pro- duktvorteile und Reklameversprechen. Das Angebot erzielt einen höheren Wert – weil der Konsument auch die Geschichte honoriert.

Vor allem aber sind gute Geschichten eines: kurzweilig. Der Zuhörer kann sich mit dem Helden identifizieren und sich schließlich selbst belohnen, indem er vom Rezipienten zum Käufer wird. Diese Wissenssoirée widmet sich in einer von Ralf Birke moderierten Runde der Betrachtung, wie nahe Entertainment und Manipulation durch das Einspeisen des Wirkstoffs Story in unser limbisches System beieinanderliegen.“

Und hier noch ein wenig mehr zu dieser Veranstaltung

BTW …

Das MCS.1 ist ein Forum, in dem das Spannungsfeld zwischen Kunst und Kommunikation bespielt wird. Es ist ein Labor, ein allgegenwärtiger Spiegel, in den man schaut und sich fragt: Sind wir schon kreativ oder erfüllen wir noch die Erwartungen?