Designers’ Circle: No Shortcuts: Gute Gestaltung durch Offenheit und Ausdauer

Der Designers’ Circle fand am 20. Januar im KRUG12 statt und versammelte rund 70 Teilnehmende zu einem Vortrag von Cihan Tamti. Ausgangspunkt war eine Haltung, die sich durch den gesamten Abend zog: Im Design gibt es keine Abkürzungen. Erfolg entsteht nicht durch schnelle Sichtbarkeit, sondern durch Zielklarheit, Ausdauer und die Bereitschaft, Umwege ernst zu nehmen.

Tamti beschrieb seinen eigenen Werdegang als eine Abfolge solcher Umwege. Nach dem Studium fand er im Ruhrgebiet zunächst keinen passenden gestalterischen Job. Während er in einem Callcenter arbeitete, begann er, Plakate zu gestalten und sie auf Instagram zu veröffentlichen. Das fand zunächst vor allem international Beachtung – und inzwischen hat er über 70.000 Follower*innen, aber: „Nur Social Media reicht nicht für so ein Designbusiness.“ Sichtbarkeit könne ein Einstieg sein, sie ersetze jedoch weder Beziehungen noch eine klare inhaltliche Position.

Prägend wurden stattdessen Netzwerke und eigeninitiierte Projekte, etwa während eines Auslandssemesters in Norwegen oder durch die Orientierung an internationalen Role Models. Wie bei einem Fußball-Sammelkartenspiel stellte Tamti die Top 11 seiner Grafikdesigner zusammen, analysierte deren Arbeit und leitete daraus klare Ziele für sich selbst ab. Diese Selbstverortung mündete während der Pandemie in das Magazin „homebound“, in dem neben Beiträgen international etablierter Designer:innen auch studentische Arbeiten gezeigt wurden. Die Offenheit dieses Formats führte überraschend früh zu professionellen Aufträgen, unter anderem zur Gestaltung der Hauptlinie von Calvin Klein. Tamti beschrieb seinen Einstieg in Projekte oft als etwas naiv, zugleich aber auch als intensiven Lernprozess innerhalb komplexer Marken- und Produktionslogiken. Und oft ist es eben der unverfälschte Blick von Außen, der Neues möglich macht.

Neben internationalen Projekten betonte er die Bedeutung lokaler Gestaltung für kleine Läden oder Kulturformate, die sonst fern von professionellem Design bleiben. Immer wieder wurde deutlich, dass Projekte wachsen können, wenn deren Gestaltung ernst genommen wird – unabhängig von Budget oder Bekanntheit. Den Abschluss bildete ein Blick in seine Arbeit für die Kieler Woche 2025 mit Grafiken, statisch und animiert, in hunderten Formaten und für unterschiedlichste Medien. „So ein Projekt macht man eigentlich nur einmal im Leben.“

Seine Gestaltung versteht Tamti dabei als forschende Praxis, bei dem sich nicht jedes Projekt finanziell auszahlen muss: „Wer gestaltet, forscht – und kann das dann anwenden, wenn es darauf ankommt.“ Und wie es bei Tamti weitergeht? „Professor zu werden, ist irgendwann mal das Ziel. Die meisten Professoren lachen dann und fragen, ob ich mir das wirklich antun will – ja, will ich schon!“

Text: Sebastian Freudenberger
Fotos: Rebecca Weber

21. Januar 2026

Magazin-Launch: auch gut_ 08 – FREMD

Steine. Sie waren schon vor uns da und werden es auch nach uns sein. Sie sind stumm, schwer und reagieren nicht auf uns. Sie sind überall um uns herum, aber eigentlich wissen wir kaum etwas über sie.

Obwohl wir ständig auf Steinen laufen oder in Häusern aus Stein wohnen, bleibt ihr Wesen geheimnisvoll. In der Ausstellung NOTHING BUT STONE reißen wir sie aus diesem Zustand heraus. Plötzlich stehen sie uns gegenüber wie unbekannte Wesen oder fremde Planeten.

Dieses Setting bildet den Rahmen für den Magazin-Launch unseres Fakultätsmagazins:

auch gut_ 08 – zum Thema FREMD

Das Magazin ist das Ergebnis eines großen, interdisziplinären Projekts. Über mehrere Semester hinweg entstanden Texte und Bilder in den Modulen VERBALE, ILLU, Digital Imaging, CGI und Grafikdesign, die von unserem Editorial Design-Team in Form gebracht wurden.

Das Spektrum reicht von der Bildstrecke „Alien Fashion“ über Texte wie „Was ist das für ein Ding?“, die heute höchst befremdlich wirkende Objekte vorstellen, bis hin zu „Das Fremde in Liebe, Sex und Design“, einem Beitrag darüber wie fremd uns selbst das Intimste ist. Darüber hinaus geht es um das komplexe Zeichensystem von Queerness, um Dating-Apps und vieles mehr. Die Ausgabe umfasst unterschiedlichste Blickwinkel – selbst die fremdesten. 

Das dritte Semester Raum- und Eventdesign hat den Launch als Erlebnis geplant. Hier wird das Magazin lebendig: Wir wollen Fremdheit nicht nur lesen, sondern im Raum begreifen. Mal wirken die Steine wie Möbel, mal wie seltsame Kunstwerke. Die Perspektive wird gewechselt und dabei vielleicht entdeckt, dass das Fremde direkt vor unseren Füßen liegt. Aber was ist schon fremd?

Herzliche Einladung zum auch gut_ 08 – FREMD Magazin-Launch.

  • Wo? KRUG 12, Krugstraße 12, 90419 Nürnberg
  • Wann? 15. Januar 2026, 19:00 Uhr

Der Eintritt ist frei. Komm vorbei, damit wir uns nicht mehr fremd bleiben!

15. Januar 2026

Design Topics 1/26 – Semesterprojekte

Design Topics – Semesterprojekte: Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 22.01.2026 um 18:30 Uhr in den Ausstellungsräumen der Fakultät Design.

Wieder nutzen die Studierenden aus den Modulen Typografie, Grafikdesign, Illustration, Digital Imaging, Digital Experience und CGO die Gelegenheit, Ergebnisse aus ihren jeweiligen Semesterprojekten zu präsentieren. Die Design Topics gegen Semesterende zeigen nicht nur, was in den einzelnen Gestaltungsdisziplinen so gemacht wurde bzw. wird, sie sind gleichzeitig ein Treffpunkt für die Ausstellungsbesucherïnnen und die Designstudierenden und bieten die Chance, sich kennenzulernen und auszutauschen.

Coverdesign: © Katharina Stöger
Die Ausstellung ist geöffnet am:
Freitag, 23.01. von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
(Samstag und Sonntag keine Besuchszeiten)
Montag, 26.01. von 10:00 bis 18:00 Uhr
Dienstag, 27.01. von 10:00 bis 18:00 Uhr

14. Januar 2026

Designers’ Circle: Gastvorträge an der Fakultät Design im Wintersemester 2025/2026

Der Designers’ Circle ist die Gastvortragsreihe an der Fakultät Design. Designer*innen aus unterschiedlichen Bereichen geben Impulse und zeigen Wege aus dem Studium auf. Die Reihe wird von Sebastian Freudenberger, Amelie Baumer und Tim Böhmerle vom DESIGNVEREIN ehrenamtlich und mit Unterstützung vieler DV-Mitglieder organisiert. Viermal pro Semester, immer an Dienstagen um 19:00 Uhr und an wechselnden Kreativorten in Nürnberg+.

Ein echter Academy Award zum anfassen: Oscargewinnerin Ernestine Hipper bei ihrem Vortrag im Sommersemester 2025. Foto: Giuseppe Troiano

Im Wintersemester 2024/2025 an vier Orten: Fakultät Design, DESIGNVEREIN, Bellaworx und KRUG12.

Die Termine in der Übersicht:
28.10.2025: Ann-Christin Ahrens: BVG Audio Branding – Service Design zum Hören
25.11.2025: Viktoria Hager: Emojis zwischen Macht, Kommerz und Utopie
09.12.2025: Stephan Dybus: Vom biografischen Erleben zur visuellen Sprache
20.01.2026: Cihan Tamti: No Shortcuts: Gute Gestaltung durch Offenheit und Ausdauer.

9. Januar 2026

Designers’ Circle: Vom biografischen Erleben zur visuellen Sprache

Beim letzten Designers’ Circle berichtete Stephan Dybus über seine Arbeit und seinen Weg als Visual Artist. Nach einem offenen Grafikstudium in Halle arbeitete er zunächst nicht im Kreativbereich, sondern als Store Manager bei Breuninger. Mit der Zeit merkte er, dass der auf Perfektion und Umsatz ausgerichtete Arbeitsalltag für ihn immer deprimierender wurde. Die Frage, wie er kreativ weiterarbeiten möchte, wurde für ihn zentral.

Er begann daher, jeden Tag eine Illustration zu erstellen, immer mit derselben reduzierten Fünffarbpalette. Diese Routine half ihm, dranzubleiben und neben dem Job einen eigenen Ausdruck zu entwickeln. Parallel entdeckte er 3D-Art und Animation für sich. Zunächst kombinierte er analoge Aquarellhintergründe mit digitalen Elementen und entwickelte daraus nach und nach einen szenischen Stil. Seine Bilder beschreibt er als kleine Bühnen.

Ein Beispiel seiner Arbeitsweise ist das Projekt „Steve the Painter“. In einer Ausstellung wurden scheinbar analoge Leinwandbilder gezeigt, die sich per QR-Code als Teil eines animierten 3D-Projekts entpuppten. Damit wollte Dybus zeigen, wie leicht Erwartungen entstehen und wie sie sich verschieben lassen.

Seine Figuren sind bewusst reduziert gestaltet, sollen aber trotzdem Gefühle transportieren. In den letzten Jahren hat sich sein Stil verändert: Die Arbeiten sind farbenreicher geworden, während er früher hauptsächlich mit der festen Palette gearbeitet hat. Diese Offenheit empfindet er heute als passender zu seiner Art zu arbeiten.

Inzwischen ist Dybus als Visual Artist etabliert und bewegt sich zwischen Illustration, 3D und Animation. Trotz der Veränderungen in Technik und Stil bleibt die klare, humorvolle Haltung ein wiederkehrendes Element seiner Arbeiten.

Text und Fotos: Amelie Baumer

12. Dezember 2025

Eignungsprüfung für das Sommersemester 2026 Bachelorstudiengang Design

Die Eignungsprüfung für das Sommersemester 2026 findet in den Räumen der Fakultät Design statt.

Wenn Sie sich im Dezember 2025 für einen Designstudienplatz bei uns beworben haben und die von Ihnen eingereichten Arbeitsproben mit Erfolg bewertet wurden (Sie werden rechtzeitig benachrichtigt), ist der nächste Schritt auf dem Weg zum Studienplatz die Teilnahme an der Eignungsprüfung an der Fakultät Design. Merken Sie deshalb bereits jetzt den Termin vor.

An den beiden Tagen – Montag und Dienstag jeweils von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr – arbeiten die Bewerberïnnen für einen Studienplatz im Bachelorstudiengang Design an verschiedenen kreativen Aufgaben.
Die Eignungsprüfung beginnt am Montag mit einem kurzen theoretischen Test, anschließend folgt eine Aufgabe aus dem Bereich Layout/Typografie/Komposition. Am Nachmittag steht die Erstellung eines Storyboards auf dem Programm.

Am Dienstag folgt eine Aufgabenstellung wahlweise aus Illustration oder Fotografie oder Film (Technik zur Digitalisierung erforderlich). Abschließend gibt es Einzelgespräche (kein Prüfungsteil) mit Kollegïnnen aus dem Professorïnnenkollegium.

8. Dezember 2025

Designers’ Circle: Emojis zwischen Macht, Kommerz und Utopie

In der aktuellen Ausgabe des Designers’ Circle widmete sich die Kommunikationsdesignerin Viktoria Hager einer Bildsprache, die wir täglich nutzen, aber selten hinterfragen: Emojis. In ihrem Forschungsprojekt „Iconic Type” untersuchte sie, wie diese Symbole entstehen und welche Machtverhältnisse sie prägen.

Wie viel wissen wir eigentlich über die Werkzeuge, die unsere digitale Kommunikation bestimmen? Emojis wirken universell, unterscheiden sich jedoch je nach Gerät und tragen kulturelle Bedeutungen in sich. Dabei steckt hinter jedem neuen Emoji ein klar definierter, bürokratischer Prozess beim Unicode-Konsortium. In diesem Gremium dominieren große Tech-Konzerne wie Apple, Google oder Meta – und damit westlich geprägte Perspektiven.

Anhand prominenter Beispiele zeigte Viktoria Hager, wie Communities dennoch Einfluss nehmen können. Ein Beispiel ist das von Rayouf Almuhedi initiierte Hijab-Emoji, ein anderes das Sauna-Emoji, das auf ein finnisches Vorschlag zurückgeht. Gleichzeitig werden gesellschaftlich relevante Themen wie ein explizites Perioden-Emoji seit Jahren nicht umgesetzt. Stattdessen wurde lediglich ein allgemeiner Blutstropfen aufgenommen – ein Kompromiss, der laut Hager die Frage nach Repräsentation offenlässt, denn: „Fakt ist Emojis reproduzieren Vorurteile und Vorannahmen die wir von der Gesellschaft haben“

Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags lag auf der vermeintlichen Neutralität der gelben Emoji-Gesichter. Hager machte deutlich, dass auch dieses Design historische und kulturelle Entscheidungen widerspiegelt. Die spätere Einführung variabler Hauttöne war zwar ein wichtiger Schritt, zeigt aber zugleich, wie sehr Emojis gesellschaftliche Normen, Vorannahmen und Ausschlüsse reproduzieren.

Zum Abschluss lud Hager dazu ein, Emojis als gestaltbare und nicht als gegebene Systeme zu begreifen und Designtheorie als zusätzliches Werkzeug im Design-Werkzeugkoffer einzusetzen, um Kommunikationsmittel kritisch zu betrachten und neue, inklusivere Bildsprachen zu entwerfen.

Text: Sebastian Freudenberger

28. November 2025

Text annexed: Storytelling und Lesung – Verbale in der Stadtbibliothek

Kindergeschichten, auch solche mit einem Schuss Horror? Drehbücher, auch solche, aus denen schon ein Film wurde?

Merkwürdige Charaktere, Autos, Nonnen, Sportskanonen, Zweifelnde und Spielsüchtige, Hacker und Kriminelle. Ein merkwürdiges Jahresende. Und was bitte ist ein „Dwadabatz” und warum kann er bellen?

Sprache, Geschichten, Literatur vom ersten Semester, über Bachelorarbeiten bis zu Absolventinnen und Absolventen und Ehemaligen unserer Fakultät und des Moduls Verbale Kommunikation.

Lesungen in der Nürnberger Zentralbibliothek, genauer: im Zeitungscafé. Abendeingang über die Peter-Vischer-Straße – 90403 Nürnberg – Montag, 17.11.2025, 19:30 Uhr

Mehr dazu auf der Seite der Stadtbibliothek oder bei curt.

13. November 2025

Designers’ Circle: BVG Audio Branding – Service Design zum Hören

why do birds ist eine Audiobranding-Agentur aus Berlin, in der Ann-Christin Ahrens 2019 mit why does robin eine eigene Service Design Unit gründete.

Und wie gut das Zusammenspiel zwischen Audiobranding und Service Design funktionieren kann zeigte sie im Designers‘ Circle sehr anschaulich am Beispiel der BVG. Dabei ging es nicht einfach darum, neue Lautsprecheransagen für Haltestellen und Hinweise aufzunehmen – sondern vor allem darum, die Identität Berlins über den Einsatz von Audio widerzuspiegeln. Und das an allen denkbaren Touchpoints: Von den Fahrzeugen und Haltestellen über Social Media und Werbung bis hin zu Telefondienstleistungen und Events.

Mit viel Aufwand wurden Beschäftigte aus allen Bereichen der Verkehrsbetrieben in den Prozess eingebunden und in zahlreichen Testings näherte man sich dem Branding an. Und natürlich wurden am Ende auch die Ansagen in den Fahrzeugen überarbeitet – was angesichts der Vielfalt an unterschiedlichen Bussen und Zügen und der darin verbauten Lautsprecher sowie der unterschiedlichen Alltags-Störgeräusche ein ständiges Hin- und Her zwischen Tonstudio und Feldstudien bedeutete

Ann-Christin Ahrens Vortrag zeigte ganz deutlich, dass sich dieser Prozess lohnt. Denn am Ende steht ein Audio-Baukasten – bestehend aus unterschiedlichen Klängen und durch Einsatz einer Bass-Klarinette sowie den Ansagen von Philippa, der neuen Stimme Berlins. Und der Audio-Baukasten hat Zukunft: Er kann auf verschiedenste Szenarien angepasst werden.

Das lernen die Studierenden auch im Bachelor-Studiengang Design an der TH Nürnberg. Denn Gestaltung ist hier auch immer die gelebte Interdisziplinarität der Studierenden, die ganz unterschiedliche Module belegen können. Und damit passte der Vortrag ganz wunderbar in unsere Reihe.

Text: Sebastian Freudenberger
Fotos: Leon Greiner

13. November 2025

„Ornamente der Freiheit“ im Grafikmagazin 04.25 – Storytelling zwischen Sichtbarkeit und Stille

Storytelling ist mehr als das Erzählen von Geschichten – es ist ein Werkzeug, das Empathie schafft, Verbindungen stiftet und Unsichtbares sichtbar macht. Das Grafikmagazin widmet seine neue Ausgabe (04.25) diesem Thema und zeigt anhand ausgewählter Projekte, wie Erzählung und Gestaltung ineinandergreifen.

Wir freuen uns besonders, dass in diesem Zusammenhang Iman Hesabis Bachelorarbeit „Ornamente der Freiheit“ vorgestellt wird – eine Publikation, die Identität, Freiheit und das Unsichtbare dazwischen zum Thema macht.

Was bedeutet Freiheit, wenn man nie gelernt hat, sie zu leben?

Was heißt es, Iraner:in zu sein – innerhalb oder außerhalb der Landesgrenzen?

Und was bleibt, wenn ein Leben von Angst, Hoffnung, Widerspruch und Sehnsucht geprägt ist?

In seiner Arbeit gibt Hesabi 60 Iraner:innen eine Stimme – in Form von Gesprächen, Erinnerungen und persönlichen Perspektiven. Es sind Erzählungen, die jenseits von Zensur und politischer Kontrolle stehen, Geschichten, die sonst oft im Verborgenen bleiben.

Gestaltet als zweisprachiges Buch in Deutsch und Farsi, bewegt sich das Projekt gestalterisch zwischen Weißraum und Dekonstruktion, zwischen Ornament und Aussage. Die visuelle Reduktion verstärkt die emotionale Tiefe – das Unsichtbare erhält Raum, das Verdrängte Gestalt.

„Ornamente der Freiheit“ zeigt, wie kraftvoll Gestaltung als Medium des Storytellings sein kann – nicht nur als ästhetischer Akt, sondern als humanistische Geste.

11. Oktober 2025