Vernissage JAZZ & DESIGN @nuejazz Festival 2026

Jazz ist Jazz. Aber eben auch ein Sammelsurium an Geschichten und Gestaltung. Musik ist nicht zu denken ohne Design: von den ersten Handzetteln über die Gestaltung von Instrumenten, Bühnen und Plattencovern bis hin zu Fotos, Filmen, Webseiten und Games.

Design prägt das Bild des Jazz. Und das Image derer, die ihn machen. Dabei schadet schlechte Gestaltung. Und gute half schon immer:
durch Labels wie Blue Note, ECM oder ACT, durch unglaubliche Fotografien, bewegende Konzertmitschnitte und unvergessliche Videos.
Weil ein Festival wie NUEJAZZ Gestaltung schätzt und Jazz für nachfolgende Generationen öffnet, gibt es von Beginn an »Jazz & Design«.

Eine Ausstellungsreihe, in der junge Designer*innen auf improvisierte Musik und die Traditionen des Jazz reagieren. Plakate, Illustrationen und Wörter als Geschichten. Typografische Arbeiten erobern den Raum. »Six-Word-Storys« erzählen Erstaunliches.
Zeichnungen interpretieren Jazzstandards neu. Denn diesmal werden die Räume von Studierenden der Professor*innen Sybille Schenker, Markus Lange und Max Ackermann bespielt.

23. OKTOBER · KULTURWERKSTATT AUF AEG
20:00 Uhr · Vernissage »Jazz & Design«
Foyer · Eintritt frei

21:00 Uhr · TRANSIENT
Ein audiovisuelles Jazz-Konzert
Großer Saal

Die Visuals für TRANSIENT werden von den Designstudierenden Alicia Brunner & Maurice Schirm entwickelt.

Karten erhältlich über NUEJAZZ

// EN

azz is jazz. But it is also a collection of stories and design. Music is impossible to imagine without design: from the earliest flyers to the design of instruments, stages and record covers, all the way to photographs, films, websites and games.

Design shapes the image of jazz. And the image of those who make it. Bad design can do harm. Good design has always made a difference: through labels like Blue Note, ECM and ACT, through extraordinary photography, moving live concert recordings and unforgettable music videos.

Because a festival like NUEJAZZ values design and opens up jazz to future generations, Jazz & Design has been part of the festival from the very beginning.

An exhibition series in which young designers respond to improvised music and the traditions of jazz. Posters, illustrations and words become stories. Typographic works take over the space. Six-Word Stories tell extraordinary tales.

Drawings reinterpret jazz standards. This time, the exhibition spaces are brought to life by students of Professors Sybille Schenker, Markus Lange and Max Ackermann.

23 OCTOBER · KULTURWERKSTATT AUF AEG

8 PM · Opening of Jazz & Design
Foyer · Free admission

9 PM · TRANSIENT
An audiovisual jazz concert
Main Hall

The visuals for TRANSIENT are created by design students Alicia Brunner and Maurice Schirm.

Tickets available via NUEJAZZ.

9. Oktober 2026

Risotopia Festival 2026

Festival für Risografie, Printkultur und gemeinsames Experimentieren

Risotopia Festival 2026
🟢 31. Oktober 2026 | 🕙 10–18 Uhr
🔴 Neues Museum Nürnberg

Das erste Risotopia Festival widmet sich der faszinierenden Drucktechnik Risografie. Studierende der TH Nürnberg und der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg gestalten gemeinsam einen Tag voller Workshops, Vorträge und Gespräche rund um Risografie, Design und zeitgenössische Printkultur.

Ein Festival zum Entdecken, Experimentieren und Mitmachen – für Designer:innen, Printbegeisterte und alle, die neugierig sind.

🟢 10:00 Uhr – Festival Opening
Begrüßung und Eröffnung des ersten Risotopia Festivals.

🔴 10:00–16:00 Uhr – Open Workshops & Live Risography
Den ganzen Tag über gibt es frei zugängliche Workshops rund um die Risografie – ohne Anmeldung und kostenlos. Die Workshops richten sich an unterschiedliche Altersgruppen und laden dazu ein, mitzumachen, auszuprobieren und kreativ zu experimentieren.

Featuring:
Studierende der TH Nürnberg & der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg (AdBK Nürnberg)
Alex Branchyk (drucken 3000, Berlin) @drucken3000
Michi Humml (Happy Club, München) @thehappyclub.de
Lars Kampf (Nürnberg) @lars_kampf
Philipp Dittmar (Complex Pleasures, Nürnberg) @complexpleasures
Paul Grassler & Alex Mages (Schloss Nürnberg) @paul__grassler @alexmages_ @schlossnuernberg

Marius Deichmann
Markus Lange (Poster Rex) @posterrex
Herr und Frau Rio (München) – Vortrag

⚪️ 17:00 Uhr – Open Symposium presented by DESIGNVEREIN
Zum Abschluss des Festivals diskutieren Designer:innen und Akteur:innen aus den Bereichen Design, Druck und unabhängiges Publizieren über die Möglichkeiten der Risografie und die Bedeutung zeitgenössischer Printkultur. Das Symposium ist offen für alle.

🔴 Ab 18:00 Uhr – Aftershow Party
Weiter geht es bei der Aftershow Party in der Blok Bar direkt gegenüber vom Neuen Museum. @blo.im

🎟️ Eintritt frei · Freitickets unter https://nmn-tickets.de/#/product/event/1523?date_id=9810

· ♿ Barrierefrei · Für alle Interessierten und unterschiedliche Altersgruppen

Unterstützt vom LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation, DESIGNVEREIN, Metapaper, Sparkasse Nürnberger Land, Riso Deutschland und drucken3000.

Links: 
@risotopia.festival
www.risotopia.eu

// EN

Risotopia Festival 2026
🟢 October 31, 2026 | 🕙 10 am–6 pm
🔴 Neues Museum Nürnberg

The first-ever Risotopia Festival celebrates the fascinating world of risography. Students from TH Nürnberg and the Academy of Fine Arts Nuremberg come together for a full day of workshops, talks, and conversations exploring risography, design, and contemporary print culture.

A festival to discover, experiment, and get involved — for designers, print enthusiasts, and anyone curious about creative printing.

🟢 10 am – Festival Opening
Welcome and opening of the first Risotopia Festival.

🔴 10 am–4 pm – Open Workshops & Live Risography
Enjoy a full day of free, open-access workshops exploring risography — no registration required. Designed for different age groups, the workshops invite everyone to join in, experiment, and get creative.

Featuring:
Students from TH Nürnberg & the Academy of Fine Arts Nuremberg (AdBK Nürnberg)
Alex Branchyk (drucken 3000, Berlin) @drucken3000
Michi Humml (Happy Club, Munich) @thehappyclub.de
Lars Kampf (Nuremberg) @lars_kampf
Philipp Dittmar (Complex Pleasures, Nuremberg) @complexpleasures
Paul Grassler & Alex Mages (Schloss Nürnberg) @paul__grassler @alexmages_ @schlossnuernberg
Marius Deichmann
Markus Lange (Poster Rex) @posterrex
Herr und Frau Rio (Munich) – Talk

⚪️ 5 pm – Open Symposium presented by DESIGNVEREIN
To wrap up the festival, designers and practitioners from the fields of design, print, and independent publishing come together to discuss the possibilities of risography and the significance of contemporary print culture. The symposium is open to everyone.

🔴 From 6 pm – Aftershow Party
Keep the festival going at the aftershow party at Blok Bar, directly opposite the Neues Museum. @blo.im

🎟️ Free admission · Free tickets available at:
https://nmn-tickets.de/#/product/event/1523?date_id=9810

♿ Accessible venue · Open to everyone and suitable for different age groups

Supported by LEONARDO – Center for Creativity and Innovation, DESIGNVEREIN, Metapaper, Sparkasse Nürnberger Land, Riso Deutschland, and drucken3000.

Follow us:
Instagram: @risotopia.festival
Website: www.risotopia.eu

9. Oktober 2026

Begrüßung zum Semesterstart: 01. Oktober 2026

Das Wintersemester 2026/27 beginnt am Donnerstag, 01. Oktober 2026, mit der Begrüßungsveranstaltung für alle Design-Studierenden in WD.001:

11:15 Uhr: Willkommen an der Fakultät Design –
u.a. Begrüßung der Erstsemester (und aller anderen Studierenden) durch den Dekan, den Studiendekan, Professorinnen und Professoren, sowie Mitarbeiterïnnen der Fakultät

  • Wer ist wer? Was ist was? Und was erwartet Sie in den kommenden Monaten…?
  • Die Begrüßung findet im Raum WD.001 statt.
  • Die Lehrveranstaltungen beginnen bereits am Freitag 02.10. , einfach gemäß Stundenplan

+++

Bitte beachten Sie auch …

… die Begrüßungsveranstaltung der Hochschule:
#OhmAmStart – Semesterstart am Campus
Donnerstag, 1. Oktober 2026 | 09:00 bis 15:00 Uhr
Innenhof Keßlerplatz
Veranstaltungslink: www.th-nuernberg.de/semesterstart

9. August 2026

SAMBA – Design an der TH Nürnberg. Werkschau im Sommersemester 2026

Einladung zur Ausstellung der Absolventinnen und Absolventen –
und zur Vernissage am 24. Juli 2026, ab 19:00 Uhr

Bereit für Rhythmus, Vielfalt und Bewegung? „Samba“ als Motto. Das steht als Metapher für das Zusammenspiel unterschiedlicher Stimmen und Haltungen. Wie in einem gemeinsamen Rhythmus entstehen verschiedene Arbeiten der Absolventinnen und Absolventen: eigenständig in ihrer Ausprägung, verbunden durch einen Takt aus Experiment, Prozess und Ausdruck.

Die Ausstellung zeigt, wie aus intensiven gestalterischen Auseinandersetzungen Projekte entstehen: von Editorial Design, Bewegtbild und interaktiven Medien über Objekt- und Raumkonzepte bis hin zu experimentellen Formaten und vielem mehr.

Zu sehen sind neben vielem anderen …

  • … eine visuelle Vermittlung von Quanten-Computing mit Hilfe von Illustrationen. Denn wie macht man Qubits, Superposition oder Interferenz erfahrbar?
  • … ein Store-Konzept für Acne Studios. Denn wie übersetzt man Geschichte und Charakter einer Marke in ein räumliches Erlebnis?
  • … ein Wissenschaftsmagazin im Hosentaschenformat. Denn wie lassen sich komplexe Inhalte zum Thema Generationen erklären und die Erfahrung analogen Lesens mit digitalen Sehgewohnheiten verbinden?
  • … eine systematische Bestandsaufnahme zu Kunst im öf­fent­li­chen Raum am Beispiel Nürnbergs. Denn was gibt es denn für Freiplastiken im Stadtraum und wie werden sie behandelt?
  • … ein Magazin als poetisch-psychologische Annäherung an Psychosen. Denn was ist medizinisches Krankheitsbild und was eine menschliche Erfahrung?
  • … eine Graphic Novel auf der Basis einer klassisch-dystopischen Erzählung. Denn wie wäre E. M. Forsters „The Machine Stops“ neu zu interpretieren?
  • … ein Bookazine zu Rechts­populismus auf Tiktok. Denn wie funktioniert er und wie beeinflusst er eine junge Zielgruppe?
  • … eine Installation zu „Digitalen Fratzen„. Denn was genau ist das „Uncanny Valley“ im Umgang mit Robotern und digitalen Figuren? Wie fühlt es sich an und wie kann man damit gestalten?
    etc. etc. etc.

Der Studiengang Design an der TH Nürnberg spiegelt diese Vielfalt in seiner Struktur wider. In unterschiedlichen Modulen und Fachbereichen sammeln Studierende Erfahrungen, wechseln Perspektiven und entwickeln eigene gestalterische Zugänge.

Die Schwerpunkte reichen von CAST (Audiovisuelle Kommunikation im Internet / Audio, Video und Bewegtbild), CGI (Computer Generated Imaging), CGO (Computer Generated Object Design / Visuelles Produktdesign), Film und Animation, Fotografie / Digital Imaging, Grafikdesign, Illustration, Interaktionsdesign / Digital Experience, Raum- und Eventdesign, Typografie bis hin zu Verbaler Kommunikation (Multimediale Sprachgestaltung / Language Media and Design).

Hier mal ein Blick auf erste Highlights unserer Werkschau

14. Juli 2026

Nürnbergs Geschichte in der Hosentasche: Studierende präsentieren App-Prototypen zum St. Johannis Friedhof

Der Johannisfriedhof zählt zu den bedeutendsten historischen Begräbnisstätten Deutschlands: Seine gegossenen Bronzeepitaphien — jedes ein Unikat außergewöhnlichen Handwerks — erzählen von Patriziern, Handwerkern, Künstlern und Gelehrten aus fünf Jahrhunderten Nürnberger Stadtgeschichte. Wie lässt sich dieses verborgene Erbe digital erlebbar machen?

Dieser Frage sind im Sommersemester 2026 zwei Studierendenteams in interdisziplinären Praktikum der Fakultäten Design und Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik (EFI) nachgegangen. Die Projektidee entstand aus einer Initiative von Dr. Antonia Landois vom Stadtarchiv Nürnberg und Prof. Tilman Zitzmann — die Studierenden arbeiteten damit an einer Aufgabe mit realem Praxishintergrund und echten Ansprechpartnern. Im Kurs Digital Experience Design (Prof. Tilman Zitzmann) entwickelten Design-Studierende gemeinsam mit Studierenden des Bachelorstudiengangs Media Engineering aus dem Usability Engineering (Prof. Dr. Sonja Schneider, Prof. Dr. Patrick Harms, Katrin Proschek) klickbare Figma-Prototypen einer Smartphone-App für den St. Johannis Friedhof.

Die Prototypen ermöglichen die gezielte Suche nach Gräbern und Namen, bieten eine interaktive Karte mit Routenplanung — inklusive barrierefreier Wege — sowie die Transkription der historischen Epitaphien direkt vor Ort. Vor allem aber erschließen sie, was am Grab selbst kaum noch sichtbar ist: In der Datenbank des Stadtarchivs sind zu den Bestatteten alle bislang ermittelten Lebensdaten verzeichnet — Geburts- und Begräbnisdatum, Beruf, Verwandtschaftsbeziehungen. Die App macht diese Hintergründe direkt am Grab zugänglich, von Albrecht Dürer bis zu längst vergessenen Nürnberger Bürgerinnen und Bürgern.

Am 9. Juli stellten je zwei Mitglieder der Teams ihre Ergebnisse zwei besonderen Gästen vor: Dr. Antonia Landois, die am Stadtarchiv das Projekt zur wissenschaftlichen Gesamterfassung der Gräber und Epitaphien der historischen Nürnberger Friedhöfe leitet, und Thomas Weitzenfelder, Schatzmeister des Vereins Nürnberger Epitaphienkunst und -kultur e.V. Beide gaben wertvolles Feedback aus Sicht von Stadtgeschichtsforschung und Denkmalpflege.

An den Projekten beteiligt waren Mina Bajalani, Kübra Kurga, Leonie Schindler, Susanne Mahler und Adrian Fleischmann sowie Lien Olivares, Stephanie Dörr, Aksaya Nanthakumaran, Maria Lang und Selina Nicol.

Wie es weitergeht, ist noch offen: Denkbar ist, dass die Prototypen in kommenden Semestern weiterentwickelt werden, möglicherweise bis hin zu einer lauffähigen App mit direkter Anbindung an die Gräber- und Epitaphien-Datenbank des Stadtarchivs.

Weiterführende Links:

10. Juli 2026

Designers’ Circle: Fotografie zwischen Portrait, Lifestyle und Sports

Wie wird aus einem Designstudenten ein Werbefotograf für internationale Marken? Beim Designers’ Circle im KRUG12 gab TH-Alumnus und DESIGNVEREIN-Mitglied Leon Greiner Einblicke in seinen Werdegang und präsentierte Projekte für Adidas, Audi, BMW und Puma.

Seine Begeisterung für die Fotografie begann mit der analogen Kamera seines Vaters – zunächst noch während eines Maschinenbaustudiums in Aachen. Während seines anschließenden Designstudiums an der TH Nürnberg machte er sich als Eventfotograf selbstständig. Nach dem pandemiebedingten Einbruch der Eventbranche führten erste Produktionen für Adidas ihn schließlich zur Werbe- und Produktfotografie. Anhand verschiedener Kampagnen zeigte er die Abläufe professioneller Shootings – vom Briefing über das Locationscouting bis zur Umsetzung am Set.

Ein zentrales Thema des Abends war das Netzwerken. Viele Projekte entstehen über persönliche Kontakte zu Producer*innen, Agenturen und Unternehmen, die sich über Jahre entwickeln und immer wieder neue Möglichkeiten eröffnen. Ebenso wichtig ist für Leon die eigene Sichtbarkeit: Er empfiehlt, Wunsch-Kund*innen aktiv anzusprechen, eigene Projekte zu initiieren und Arbeiten gezielt an potenzielle Auftraggeber*innen zu senden.

Dass Vernetzung für ihn weit über die Kundenakquise hinausgeht, zeigt auch die Geschichte von KRUG12. Gemeinsam mit seiner Partnerin Rebecca entdeckte er nach dem Einzug in das Gebäude zufällig das leerstehende Fotostudio und die angrenzende Eventfläche im Erdgeschoss. Aus dieser Gelegenheit entstand dieser Ort, der heute als Fotostudio, Eventlocation und Treffpunkt für die Nürnberger Kreativszene dient. Die Räume nutzt Leon nicht nur für eigene Produktionen, sondern vermietet sie auch an andere Kreative.

Neben seinen kommerziellen Aufträgen engagiert sich Leon regelmäßig in freien Projekten, die oft non-profit oder pro bono realisiert werden. Er unterstützt Musiker:innen, begleitet Filmproduktionen als Setfotograf und dokumentiert die Arbeit anderer Gestalter:innen. Diese Projekte schaffen kreative Freiräume, stärken das Netzwerk und fördern den Austausch innerhalb der Szene. Sein Fazit: „Wenn am Set die Stimmung gut ist, dann kommen eh gute Sachen dabei raus.“

Fotos: Rebecca Weber

7. Juli 2026

The Web, Handmade: Homebrew Website Club @ Nürnberg Digital Festival

What happens when 21 people who build their own websites — by hand, for fun, and on their own terms — gather in one room? On July 1, the Faculty of Design at Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm found out, hosting a special edition of the Homebrew Website Club Nürnberg as part of the Nürnberg Digital Festival.

Homebrew Website Club (HWC) is a regular meetup of the international IndieWeb community — people who believe the web is at its best when you own your content, publish on your own domain, and treat your personal website as a creative medium rather than a profile in someone else’s platform. HWC Nürnberg usually meets in a smaller circle; for the festival edition, the room filled up quickly.

An international evening

The festival brought a international crowd to the faculty: guests from the US, Iran, Hong Kong, and many other countries joined local regulars — reason enough to switch the evening’s language to English. Among the participants were long-time IndieWeb figures such as Tantek Çelik and capjamesg, fresh from the IndieWebCamp held in Nuremberg the weekend before.

After a short introduction to the Homebrew Website Club format by host Tilman, the group did what HWC does best: a show-and-tell of personal websites. One browser tab at a time, the projector cycled through blogs, portfolios, digital gardens, and experiments — from an accessibility specialist’s practice, to a hiking club’s community site, to a coffee blog, to generative art portfolios. No two sites looked alike, which is rather the point.

A highlight came from Björn Stierand, who demoed an as-yet-unpublished feature of his website: the header image and intro text change according to his daily fitness, with data collected by his fitness wristband and pulled in via the Google Health API at build time. A website, in other words, with a pulse.

Why websites matter for designers

Personal websites are small, complete design problems: identity, typography, interaction, tone of voice, and technology, all owned by one person. The evening was a live showcase of exactly the kind of independent, idiosyncratic web practice we want our students to encounter — and, ideally, to join.

After the presentations, drinks were opened and the room dissolved into lively conversations that lasted well into the evening.

Homebrew Website Club Nürnberg meets regularly, every second Wednesday of the month — the next session is already next week, and everyone curious about the IndieWeb is welcome. Details and upcoming dates: https://homebrew-website.club

Event documentation: indieweb.org/events/2026-07-01-hwc-nuremberg

So many websites …
2. Juli 2026

Design Topics 7/26 – Semesterprojekte

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 02.07.2026 um 18:30 Uhr in den Ausstellungsräumen der Fakultät Design.

Wieder nutzen die Studierenden aus den Modulen Typografie, Grafikdesign, Illustration, Digital Imaging, Digital Experience und CGO die Gelegenheit, Ergebnisse aus ihren jeweiligen Semesterprojekten zu präsentieren. Die Design Topics gegen Semesterende zeigen nicht nur, was in den einzelnen Gestaltungsdisziplinen so gemacht wurde bzw. wird, sie sind gleichzeitig ein Treffpunkt für die Ausstellungsbesucherïnnen und die Designstudierenden und bieten die Chance, sich kennenzulernen und auszutauschen.

26. Juni 2026

Kein Algorithmus. Nur Menschen, die Websites bauen.

Der Homebrew Website Club ist eine weltweite Bewegung: Überall treffen sich Leute, die ihr eigenes Stück Web bauen – persönlich, handgemacht, unabhängig von den großen Plattformen. Auch in Nürnberg gibt es einen Homebrew Website Club, zum Nürnberg Digital Festival mit einer Sonderausgabe an der Fakultät Design.

Ob erste eigene Seite oder jahrelanges Bastelprojekt: Komm vorbei, zeig, woran du arbeitest, und hol dir Feedback. Muss nicht perfekt sein, nur echt.

Mi, 1. Juli 2026 · 18–20 Uhr · Fakultät Design, Wassertorstraße 10, Nürnberg

→ Anmeldung auf der Festival-Website

Du fehlst noch!

23. Juni 2026

Pro-Noris-Preis 2026: Auszeichnung für gesellschaftliches Engagement und kreative Teilhabe

Wie wissenschaftliche und kreative Projekte gesellschaftlichen Mehrwert schaffen können, zeigen die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Pro-Noris-Preises 2026. Mit ihren Abschlussarbeiten haben vier Studierende der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) beeindruckende Beispiele dafür geliefert, wie innovative Ideen gesellschaftliche Teilhabe fördern und konkrete Veränderungen anstoßen können. Für dieses Engagement wurden sie von der Bürgerstiftung Nürnberg ausgezeichnet.

Die Bürgerstiftung Nürnberg vergibt den Pro-Noris-Preis jährlich, um gemeinwohlorientierte Studierendenprojekte in der Region zu fördern. Insgesamt stehen Preisgelder von bis zu 5.000 Euro zur Verfügung. Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Hochschule, Stadtgesellschaft und Wirtschaft. Ihr gehören Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König, Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck, Ingrid Hofmann, geschäftsführende Gesellschafterin der I.K. Hofmann GmbH, der Vorsitzende des Studierendenparlaments der Ohm, Amin Ouled, sowie Theophil Graband, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Nürnberg, an.

„Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen, wie gesellschaftliche Wirkung entstehen kann, wenn Studierende ihr Wissen auf reale Herausforderungen anwenden“, betont Theophil Graband. Die prämierten Projekte verdeutlichen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse und kreative Ansätze dazu beitragen können, gesellschaftliche Herausforderungen aufzugreifen und neue Lösungswege zu entwickeln.

Auch Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck unterstreicht die Bedeutung dieses Engagements: „Hochschulen tragen Verantwortung für die Gesellschaft – nicht nur durch Forschung und Lehre, sondern auch durch aktives Mitgestalten. Unsere Studierenden zeigen mit ihren Projekten, wie innovative Ideen und gesellschaftlicher Mehrwert zusammenkommen können.“

Design, das Teilhabe sichtbar macht

Zu den ausgezeichneten Projekten gehört die Arbeit von Johanna Schütze und Alissa Herzog aus der Fakultät Design. In Kooperation mit dem BUNI Kultur- und Freizeittreff Nürnberg entwickelte Johanna Schütze eine Corporate Identity im 4. Semester Grafikdesign, die den Gedanken der Teilhabe konsequent in den Mittelpunkt stellt.

Besonders innovativ ist die eigens entwickelte Typografie, die aus handgeschriebenen Buchstaben von Besucherinnen und Besuchern des BUNI entstanden ist. Damit wird die Gemeinschaft selbst zum Teil des visuellen Erscheinungsbildes. Die Menschen, die den Treffpunkt nutzen und mitgestalten, prägen zugleich dessen Identität.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Design gesellschaftliche Prozesse unterstützen und sichtbar machen kann. Statt lediglich ein neues Erscheinungsbild zu schaffen, entstand eine visuelle Sprache, die die Vielfalt, Offenheit und Gemeinschaft des BUNI authentisch widerspiegelt. Die Arbeit verbindet gestalterische Qualität mit sozialem Engagement und macht deutlich, wie kreative Lösungen dazu beitragen können, Teilhabe zu fördern und Gemeinschaft zu stärken.

Preisträgerinnen: Johanna Schütze und Alissa Herzog
Fakultät: Design
Betreuende Lehrperson: Prof. Markus Lange
Praxispartner: BUNI Kultur- und Freizeittreff

19. Juni 2026