Einladung zur Ausstellung der Absolventinnen und Absolventen – und zur Vernissage am 06. Februar 2026, ab 19:00 Uhr
Bereit für Wandel? Mit Polymorph zeigt Design seine Vielfalt! Die Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Design präsentieren ihre Arbeiten, die beweisen: Gestaltung bleibt niemals stehen, Ideen entwickeln sich weiter, überschreiten Grenzen, verbinden sich neu und nehmen immer wieder überraschende Formen an. „Polymorph“ bedeutet „vielgestaltig“ – und genau das wird auf der Werkschau sichtbar.
Jede Arbeit hat ihre eigene Form: von Büchern, Magazinen und Spielen über Filme und Objekte bis hin zu Installationen und Podcasts führt die Werkschau durch die wandelbare Welt des Designs. Und über 40 Studierende zeigen, wie aus einem langen Prozess aus Ideenfindung, Konzipieren, Entwerfen, Verwerfen, Umformen und Weiterdenken schließlich ein fertiges Projekt entsteht.
Erleben Sie Design in all seinen Facetten – polymorph, lebendig und überraschend.

Gezeigt werden neben vielem anderen …
… ein Film, der darüber informiert, wie nachhaltige Materialien der Zukunft aussehen könnten
… eine Schriftgestaltung, die versucht, den Charakter des bairischen Dialekts einzufangen
… ein Film über das Leben mit Rot-Grün-Sehschwäche
… ein Kinder-Sachbuch über Typ-1-Diabetes, das humorvoll Wissen vermittelt und die Gefühle von Betroffenen und Angehörigen ernst nimmt
… ein Corporate Design für den Kultur- und Veranstaltungsraum Kesselhaus Bamberg
… ein Raumkonzept für Supermärkte, das sich an neurodivergente Personen richtet und deshalb Orientierungshilfen sowie Rückzugsorte bietet
… oder…
… ein Magazin, das sich mit der Frage beschäftigt, wie die deutsche Polizei in den Medien dargestellt wird und wie das unsere Sicht beeinflusst
… etc. etc. etc.
Denn: Die Themen, Aufgaben und Formen von Design sind vielfältig, überraschend, kritisch und innovativ.
Der Studiengang Design an der TH Nürnberg spiegelt diese Vielfalt ganz selbstverständlich wider. In unterschiedlichen Modulen und Fachbereichen sammeln Studierende Erfahrungen, probieren sich aus und entwickeln ihre eigene gestalterische Handschrift. Dazu gehören CAST (Audiovisuelle Kommunikation im Internet/ Audio, Video und Bewegtbild), CGI (Computer Generated Imaging), CGO (Computer Generated Object Design/ Visuelles Produktdesign), Film und Animation, Digital Imaging/ Fotografie, Grafikdesign, Illustration,Digital Experience/ Interaktionsdesign, Raum- und Eventdesign, Typografie sowie Verbale Kommunikation (Multimediale Sprachgestaltung/ Language Media and Design). Gemeinsam bilden sie ein offenes, wandelbares Feld – die Grundlage dafür, dass so viele facettenreiche Arbeiten entstehen können.
Hier mal ein Blick auf erste Highlights unserer Werkschau
Mareta Langguth-Reinzuch – Plakatieren statt Resignieren – Plakatprojekt für konkrete Utopie

„Plakatieren statt Resignieren“, Das sind Plakate für den öffentlichen Raum, die mit ihren Botschaften den Status quo hinterfragen und konkrete Utopien fördern sollen. Das Projekt trägt dazu bei, der Resignation entgegenzuwirken. Denn verschiedene und globale Krisen führen dazu, dass viele Menschen ihren Mut verlieren. Doch nur, wer sich eine gerechte und solidarische Welt vorstellen kann, und an die eigene Wirksamkeit glaubt, wird sich auch für sie einsetzen.
Begleitet wird das Projekt von einer Zeitung, die mit Ansätzen und Beispielen des so genannten „Commoning“ Möglichkeiten aufzeigen soll, die Gesellschaft aktiv mitzuformen. Denn schließlich kann man ja auch gemeinsam leben, produzieren, sich selbst organisieren und gestalten.
Ana Scheele – Der Stadtfuchs – eine animierte Mockumentary

Was tun, wenn das Tier in der Natur-Doku einfach nicht mitspielt? „Der Stadtfuchs“ erzählt von einem schlauen Überlebenskünstler der Großstadt, der unfreiwillig zur Hauptfigur einer Dokumentation wird. Während eine altkluge Erzählerstimme versucht, ihn in ein vorgefertigtes Bild zu pressen, widersetzt sich der Fuchs mit jedem seiner Schritte, mit allem, was er tut oder lässt.
Im kontrastreichen, handgemalten Schwarz-Weiß zeigt der Frame-by-Frame animierte Kurzfilm den Konflikt zwischen gängigen Naturvorstellungen und urbaner Realität – und wie nah die Wildnis längst vor unserer Haustür lebt.
Mathis Saathoff – HÆNG – flexibles Möbeldesign für Leben auf kleinem Raum

Teuerer Wohnraum, urbane Verdichtung, WG-Zimmer, Tiny Houses und andere kompakte Wohnformen: Wie können wir auf engem Raum leben und dennoch Platz haben, für das, was wir im Alltag brauchen? So etwas wie Möbel nehmen ja ziemlich viel Raum ein. „HÆNG“ aber verwandelt freie Wandflächen in funktionale Wohnbereiche.
Eine CNC-gefräste Holzplatte und Elemente, die man flexibel positionieren kann, werden zu Sitzflächen, Ablagen oder Tischen – ohne Werkzeug, jederzeit veränderbar. Mit seiner warmen, reduzierten Ästhetik bietet „HÆNG“ eine hochwertige Lösung für aktuelle Anforderungen und Probleme.
Sarah Neubing – Wütend. Weiblich. – Ein Podcast als Bühne für eine verdrängte Emotion

Wie hört sich weibliche Wut an? Und inwiefern kann man das in einem Podcast enttabuisieren und neu bewerten? „Wütend. Weiblich.“ richtet sich an Frauen, die wütend sind, an Frauen, die wütend werden wollen, und Frauen, die sich selbst (noch) nicht als wütende Frauen sehen.
Der Podcast zeigt, wie Rollenbilder den Ausdruck von Wut prägen, warum Wut oft als unweiblich gilt, wie Frauen lernen sie zu unterdrücken, und wozu das führt. „Wütend. Weiblich.“ macht diese Muster hörbar, ermutigt Frauen, ihre Wut als Ausdruck von Selbstachtung und Gerechtigkeitssinn zu begreifen, und zeigt, wie sie konstruktiv eingesetzt werden kann. Ein Instagram-Account begleitet das Projekt, visualisiert Inhalte, macht sie anschaulicher, teilbar und diskutierbar.
Marah Noack – Geburt unter Druck – Warum Hebammen wichtig sind

Wir sind alle mal geboren worden. Aber wie bringen wir das Verständnis für Geburt zurück in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft – und warum braucht es dafür Hebammen? „Geburt unter Druck“ beleuchtet einen Beruf, der für das Leben anderer Verantwortung trägt, und gleichzeitig ebenso nötig wie fordernd ist.
Das Magazin zeigt, wie politische Entscheidungen, wirtschaftlicher Zwang und fehlende Strukturen die Arbeit von Hebammen erschweren. Es macht sichtbar, wie verantwortungsvoll Hebammen handeln müssen und warum jede Geburt Zeit, Schutz und professionelle Begleitung verdient.
Philipp Denghel – An Artistic Approach to Magnetic Fluid Dynamics in CGI, für Motion Design, Film und Werbung

Wie lässt sich das Verhalten magnetischer Flüssigkeiten so simulieren, dass es den Anforderungen moderner CGI-Produktionen gerecht wird? „Simulating Ferrofluids“ ist ein technisch-künstlerisches Entwicklungsprojekt im Bereich VFX und Motion Design, das sich mit der realistischen Darstellung von magnetischen Flüssigkeiten beschäftigt.
Dafür werden zwei unterschiedliche Ansätze erprobt: eine physikalisch korrekte Simulation und ein visuell orientierter, prozedualer Ansatz. Beide werden in der Software Houdini umgesetzt und miteinander verglichen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Aussehen der Simulation, ihre kreative Steuerbarkeit und ihr praktischer Nutzen für Motion Design, Film und Werbung.
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Weil Gestaltung davon lebt, betrachtet zu werden, freuen sich die Absolventinnen und Absolventen darauf, ihre Arbeiten und Erfahrungen mit Ihnen zu teilen.
Besuchen Sie also die Vernissage der Werkschau am 06. Februar 2026, ab 19:00 Uhr, in der Fakultät Design der TH Nürnberg und erleben Sie Polymorph im direkten Dialog mit Studierenden und Lehrenden.
Und noch ein paar Informationen zur Veranstaltung
Vernissage:
Freitag, den 06. Februar 2026, ab 19:00 Uhr
Eintritt frei
Ort:
Fakultät Design der TH Nürnberg
Wassertorstr. 10, Gebäudeteil WG, 90489 Nürnberg
Hier zur Anfahrt …
After-Party – nach der Vernissage:
Freitag, den 06. Februar, ab 23:00 bis 05:00 Uhr
Hier fehlen noch Angaben.
Wird aber rechtzeitg bekannt gegeben.
Weitere Öffnungszeiten der Ausstellung:
Samstag, 07. Februar 2026,
ab 12:00 bis 18:00 Uhr
… sowie …
Montag, 09. Februar 2026
und
Dienstag, 10. Februar 2026 –
jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr
(Achtung: Besondere Führungen nach Vereinbarung)
Website:
Hier zur aktuellen Website der Absolventinnen und Absolventen,
mit allen Arbeiten und Kontakten.
Sie findet sich auf der Plattform ohmschau,
die auch noch ältere Werkschauen zeigt.
Mehr über die Fakultät Design allgemein:
Über Module/ Fächer,
Lehre, Forschung,
Arbeiten und Aktuelles
unter:
https://d.th-nuernberg.de/
https://www.instagram.com/fakultaet.design/
Text: Magdalena Kohl, Sarah Neubing, Danylo Barabash
Bilder/Fotos: Das Katalog-Team der Werkschau Polymorph und von Absolvent*innen wie Philipp Denghel, Sarah Neubing, Marah Noack, Mareta Langguth-Reinzuch, Mathis Saathoff und Ana Scheele




























