auch gut_ 03 Verantwortung

„Verantwortung“ in Medien und Design

auch gut_ Design und Denken …
Ausgabe 03

Das Magazin der Fakultät Design

Die Fakultät Design der TH Nürnberg hat ein eigenes Magazin. Es heißt auch gut_ Design und Denken. Und anders als in manch anderer Designfakultät und Gestaltungshochschule liefern derlei Hefte nicht einfach eine Semesterschau, sondern widmen sich mit Haut und Haaren einem großen Thema. Das sagt viel aus über den Stand der Dinge – und auch darüber, wie wir Design verstehen.

Hier schreiben Studierende und Lehrende über Fragen, die Designer*innen so beschäftigen, mit denen sie sich befassen – oder auch mal rumärgern müssen.
Studierende gestalten das Heft: Illustrator*innen, Fotografen und Fotografinnen steuern Bilder bei. Und Editorial Design macht aus allem ein großes Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

Zur neuen Ausgabe

Designer*innen beteiligen sich – bewusst oder unbewusst – daran, Werte und Lebensentwürfe zu vermitteln, etwa Gender- und Beautystandards zu bestimmen.
Sie gestalten „Nudging“ und „Unpleasant Design“.
Sie arbeiten an Propaganda – oder auch nur an Werbung. Und wie für was geworben wird, kann da schon einen gravierenden Unterschied machen.
 
All das zeigt sich in vielen kleinen  und großen Beispielen: Wie viel Normatives steckt in Instagram-Fotos? Wie zeigt sich Manipulation? Schon in Computerspielen, etwa indem Game Designer*innen sogenannte Lootboxen anlegen (müssen)? Kann und soll es wirklich „Propanda für etwas Gutes“ geben? Und wo zöge man eine Linie? Denn: Was bitte hat Design mit Ethik zu tun?
 
Gestalter*innen sind Teil von Prozessen … und/ oder … tragen die Verantwortung.
 

Text: Max AckermannBilder: Gestalter*innen-Team, Sophie Görgen, Sofie Zech

Literatur und Medien – Quellen

Banse, Philip: Technologie und Sex. Voll Porno? – Philip Banse im Gespräch mit Lisa Andergassen, Jan-Keno Janssen und Wolfgang Buschlinger. – Die Porno-Branche hat schon viele technische Innovationen vorangetrieben – und kommt aus der Schmuddelecke trotzdem nicht raus. Ist es Zeit für eine neue Kommunikation über Pornografie? – 28.5 Milliarden Besucher im Jahr, 81 Millionen pro Tag, 50.000 Suchanfragen in der Minute, mehr als vier Millionen neue Videos im letzten Jahr. Diese astronomisch großen Zahlen stammen aus der Statistik des Portals Pornhub, der größten Pornowebsite der Welt. Die Zahlen zeigen: Porno ist beliebt und eine riesige Industrie. In: Deutschlandfunk v. 10. Februar 2018 – Quelle: http://www.deutschlandfunkkultur.de/technologie-und-sex-voll-porno.1264.de.html?dram:article_id=410418

Intellectures [d.i. Thomas Hummitzsch]: We are so fucked: Bodypolitics auf der 68. Berlinale. – Am Ende wenden sich zwei Frauen aus Osteuropa dem brisanten Thema »Bodypolitics« zu. Die rumänische Regisseurin Adina Pintilie konfrontiert die Zuschauer mit einem verstörenden Forschungsprojekt, in dem alle Hüllen fallen, Małgorzata Szumowska macht einen jungen Schönling zum Ungeheuer und beobachtet vor dem Hintergrund von Polens national-religiöser Ideologie die Reaktionen. – Was macht der Körper mit uns und wir mit unserem Körper? Welche Rolle spielt das äußere Erscheinungsbild für die Wahrnehmung des dazugehörigen Menschen? Wie sehr lassen wir uns von dem, was allgemein als schön und hässlich, anziehend und abstoßend wahrgenommen wird, beeinflussen? Wie gehen wir mit Ablehnung um, ganz egal, ob sie uns trifft oder von uns ausgeht? Das sind Fragen, die Adina Pintilie und Małgorzata Szumowska in ihren Wettbewerbsbeiträgen in ganz unterschiedlicher Form bewegen. […] „We are so fucked“ dröhnt es zu Beginn des Films aus den Boxen von Jaceks Auto. Solange wir den Körper nur als Ware betrachten und entsprechend nach den Aspekten seiner Verwertbarkeit betrachten, ist dem leider nichts entgegenzusetzen. In: Intellectures. Das Kulturmagazin mit dem Guillemet v. 23. Februar 2018 – Quelle: http://www.intellectures.de/2018/02/23/we-are-so-fucked-bodypolitics-auf-der-68-berlinale/ [vgl. https://youtu.be/BcYY9zoae18https://youtu.be/48DKzRug0tA …]

Plaga, Corinne: Das erfolgreiche Instagram-Model, das nicht existiert. – Die virtuelle Instagram-Figur Lilmiquela hat über eine Million Follower. Sie steht für eine neue Generation von täuschend menschlichen Internet-Vorbildern und posiert sogar schon auf Magazin-Covers. Wer verdient das grosse Geld mit ihr? In: NZZ. Neue Zürcher Zeitung v. 28. Juli 2018 – Quelle: https://www.nzz.ch/gesellschaft/erfolgreiche-instagram-model-virtuelle-figur-lilmiquela-ld.1406100

Steiner, Jochen: Maschinen-Liebe. Sex mit Robotern ethisch fragwürdig. – Möglichst menschenähnliche Sexroboter stumpfen ihre Benutzer ab. Wer sich daran gewöhnt, verliert den Blick für die Realität und betrachtet Frauen eher als Objekte, glaubt die IT-Rechtsexpertin und Wissenschaftsphilosophin Iris Phan aus Hannover. – „Das Thema wird immer noch klein geredet, als Vision abgetan, aber tatsächlich sind diese Roboter ja schon da, es werden immer mehr von ihnen auf den Markt gebracht, gerade in Ländern wie Japan, Südkorea und den USA gibt es schon viele. Die Gesellschaft sollte sich dem Thema stellen, um sich über die ethischen Gefahren klar zu werden.“ – Online: R. Caspary & R. Kölbel. In: SWR v. 16. Juli 2018 – Quelle: https://www.swr.de/wissen/sex-mit-robotern-ethik/-/id=253126/did=22073848/nid=253126/1fpl3up/index.html

The Illusionists: THE ILLUSIONISTS documentary – Insecurity Sells (dir. Elena Rossini) . An excerpt from the critically acclaimed documentary THE ILLUSIONISTS (85 min) [… „The Illusionists is a documentary about the marketing of unattainable beauty ideals around the world. More than just a film, The Illusionists aims to build a movement, encouraging people to accept themselves for who they are and to “speak truth to media.”“] . Video. In: YouTube v. 30. November 2016- Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=8tAOmxfOayQ [vgl. http://illusionists.vhx.tv …]

Zehrfeld, Maik: Scott Chasserots Portrait-Experiment „Original Ideal“. – Echtes vs. selbst präferiertes Aussehen. – Findet ihr die hier jeweils rechts zu sehenden Bilder schöner als die linken? So ist es zumindest bei den gezeigten Personen. Die haben sich von Fotograf Scott Chasserot ablichten lassen. Die resultierenden Portraits wurden dann am Computer in ganz vielen kleinen Einzelheiten verändert. Aus den über 50 Varianten wurde dann die herausgepickt, bei denen die darauf zu sehenden Personen die höchsten Gehirnausschläge beim Betrachten hatten. Links das originale Foto, rechts das eigene Idealbild – ergo auch der Name dieses Projektes aus 2015: „Original Ideal“. In: Langweiledich.net v. 9. August 2018 – Quelle: https://www.langweiledich.net/echtes-vs-selbst-praeferiertes-aussehen/ [vgl. http://originalideal.com

 

Brecht, Bertolt: Lied der Lyriker. In: Ders.: Gedichte. Band III 1930 – 1933. 2. Aufl. Berlin; Weimar 1978.

Mei, Derek: Hooked on Loot Boxes. – In today’s video game industry, many companies try to sell players in-game content. Whether it be a personalized skin that’s purely cosmetic or an add-on item that increases the strength of a player’s character, players are persistently being marketed the newest and greatest items. – After recently finishing Nir Eyal’s book, Hooked, I wanted to write an article that applies what I learned in his book to a real-life example to better understand how people get hooked on certain games. In: Medium v. 21. September 2018 – Quelle: https://medium.com/behavior-design/hooked-on-loot-boxes-how-design-gets-us-addicted-79c45faebc05

Valentino-DeVries, Jennifer/ Natasha Singer/ Aaron Krolik/ Michael H. Keller: How Game Apps That Captivate. Kids Have Been Collecting Their Data. A lawsuit by New Mexico’s attorney general accuses a popular app maker, as well as online ad businesses run by Google and Twitter, of violating children’s privacy law. In: The New York Times v. 12. September 2018 – Quelle: https://www.nytimes.com/interactive/2018/09/12/technology/kids-apps-data-privacy-google-twitter.html

Zehentmeier, Wolfgang: Gamescom – Viele Möglichkeiten, mit Videospielen Geld zu machen. – Nicht zuletzt die Gamescom zeigt: Die Videospielbranche setzt mittlerweile sehr viel Geld um – auch dank alternativer Bezahlmodelle. Doch je kreativer man beim Geldverdienen wird, desto mehr wächst die Kritik. In der Videospielbranche wird inzwischen mehr Geld umgesetzt als in der Film- und Musikbranche zusammen – doch in mancherlei Hinsicht hinkt die Games-Branche im Vergleich zu Film und Musik hinterher: Oft werden Spiele noch immer als DVD in einer Box verkauft. Die Gamer aber wollen Alternativen: Der Umsatz in diesem Segment sank nach Zahlen des Branchenverbandes Bitkom auf 42 Prozent. Stattdessen scheint bei den Gamern, ähnlich wie bei Musik und Film, ein Flatrate-Modell im Kommen. Bei der Bitkom spricht man von mehr als einem Drittel der Spieler, die sich so ein Modell wünschen. Sony und Microsoft bieten so eine Flatrate für ihre eigenen Spiele bereits an. Es ist nicht die einzige Art, mit der die Spielebranche beim Geldverdienen kreativ wird. In: BR v. 22. August 2018 – Quelle: https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/gamescom-viele-moeglichkeiten-mit-videospielen-geld-zu-machen,R1ROqiE

Zins, Amelia: Thema: #SponsoredPost. Die 3 Trends der Gaming-Monetisierung, welche die Mobile App Economy verwandeln. – 2018 generiert die Mobilgaming-Branche einen Umsatz von 70,3 Milliarden und zwischen 2014 und 2019 wird sie erwartungsgemäß um 97% wachsen. Dieses Wachstum eröffnet den Publishern eine völlig neue Dimension für die Monetisierung ihrer Spiele. Vorausdenkende Publisher haben über die traditionell vorherrschenden, App-internen Käufe hinaus längst Werbung in ihren Marketingmix aufgenommen. Und sie bereuen es nicht. Wer schon früh auf Gebotsstrategien für Apps gesetzt hatte, wurde dafür mit steigenden Umsätzen und sinkender Abhängigkeit von der manuellen Wasserfall-Optimierung belohnt. Diese grundlegenden Trends bei der Gaming-Monetisierung haben das Potential, die gesamte Branche zu verändern. In: mediabiz v. 23. Juli 2018 – Quelle: http://www.mediabiz.de/games/news/die-3-trends-der-gaming-monetisierung-welche-die-mobile-app-economy-verwandeln/431678 [vgl. https://www.facebook.com/audiencenetwork/news-and-insights/poptacular-on-balancing-iap-and-ads?filter=blog …]

Albrecht, Leslie: How McDonald’s uses interior design tricks to keep customers wanting more. – The fast food chain is a master of leveraging behavioral psychology. – Can certain interior design features make you hungry for a hamburger? Some would say yes, and McDonald’s offers a master class in how to do it. Your craving for a quick Big Mac may send you to the door of a McDonald’s MCD, -1.28% but once you’re inside the restaurant, a carefully orchestrated set of sensory cues work together to maximize your spending and minimize your discomfort. In: Marketwatch v. 27. März 2018 – Quelle: https://www.marketwatch.com/story/how-mcdonalds-uses-interior-design-tricks-to-keep-customers-wanting-more-2018-03-23

Böhme, Antje: Träumen Sie schön. Ästhetischer Schein und gesellschaftliches Sein am Beispiel des Shoppingcenters [… Marketingexperten, Medienmacher, Architekten und Designer prägen durch die Kreation von Produkten und Oberflächen mehr als je zuvor unsere Lebenswirklichkeit. Ausgehend von der Beobachtung, dass die künstlichen Medien- und Erlebniswelten zu einer realen Grundlage der alltäglichen Erfahrung geworden sind, analysiert und problematisiert die Autorin die Totalität einer inszenierten Welt, für deren konsumorientierte Zeichen- und Bedeutungsgefüge sie am Beispiel des Shoppingcenters sensibilisieren möchte. Die vorliegende Studie stellt das bisher meist aus sozialwissenschaftlicher Perspektive betrachtete Shoppingcenter in einen philosophisch-ästhetischen Kontext, um ein Bewusstsein über die undurchschaute Wirksamkeit ästhetischer Qualitäten im Dienste ökonomischer und politischer Interessen herzustellen.]. Bielefeld 2012.

Borromeo, Leah: These anti-homeless spikes are brutal. We need to get rid of them. In: The Guardian v. 23. Juli 2015 – Quelle: https://www.theguardian.com/commentisfree/2015/jul/23/anti-homeless-spikes-inhumane-defensive-architecture

Castleman, Ben/ Ethan Fletcher: Applying nudge strategies to higher education. Behavioural interventions have been successful in improving graduation rates among first-generation and underrepresented students in the US and should be embraced by more educators, say Ben Castleman and Ethan Fletcher. In: Times Higher Education v. 6. Juli 2018 – Quelle: https://www.timeshighereducation.com/blog/applying-nudge-strategies-higher-education

Ekardt, Felix: Angestupst in die Katastrophe In: Zeit Online v. 25. Dezember 2017 – Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-12/nudging-umweltschutz-richard-thaler-konsumenten

Eyal, Nir: Want to Design User Behavior? Pass the ‘Regret Test’ First. – What are the ethical responsibilities of companies that are able to manipulate human behavior on a massive scale? It’s a question one hopes technologists and designers ask themselves when building world-changing products — but one that hasn’t been asked often enough. – Operant conditioning, intermittent reinforcement, the search for self-actualization — the techniques used by product managers at the world’s largest companies are equal parts psychology and technology. As Sean Parker, founding president of Facebook, recently acknowledged, the company has long been engaged in the business of “exploiting a vulnerability in human psychology.” In: Nir & Far v. 5. Januar 2017 – Quelle: https://www.nirandfar.com/2018/01/regret-test.html

Funk, Lothar: Ist Stupsen illiberal? In: NZZ, Neue Zürcher Zeitung v. 18. März 2015 – Quelle: https://www.nzz.ch/wirtschaft/ist-stupsen-illiberal-1.18504507

Gray, Richard: The tricks being played on you by UK roads. In: bbc.com future v. 7. Februar 2017 – Quelle: http://www.bbc.com/future/story/20170206-the-tricks-being-played-on-you-by-uk-roads

Heinzen, Sonja: Nudging: Wie wir schlauer handeln können. In: dzw.de, stand 03. Juli 2017 – Quelle: https://www.dzw.de/video-nudging-wie-wir-schlauer-handeln-koennen

Horn, Karen von: Libertärer Paternalismus: Sklavenhalter der Zukunft. In: FAZ. Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11. März 2013 – Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/libertaerer-paternalismus-sklavenhalter-der-zukunft-12097791.html

Hudson, Sara: Good design is good policy. Can you redesign an entire generation? Leave it to Tishaura Jones, the first female treasurer of St. Louis, to try. – This is the sixth installment in The Government Fix, a series on redesigning how government works, published in partnership with the nonprofit think tank New America. Read the rest of the series here. – Eds. In: Fast Company v. 26. Juni 2018 – Quelle: https://www.fastcodesign.com/90177059/good-design-is-good-policy

Hunt, James: The True Purpose of Solitaire, Minesweeper, and FreeCell. – If you haven’t ever played Solitaire, Minesweeper, Hearts or FreeCell, it’s safe to say you’re in the minority. These simple Windows games have probably caused more lost worker hours than anything short of a worldwide coffee shortage. Whichever one was your favorite, the temptation to take just one more go at beating them—to get a faster time or a better score—was hard to ignore. – But as fun as these games were, they weren’t actually designed for entertainment. At least not in their Windows incarnations. In: Mental Floss v. 14. August 2015 – Quelle: http://mentalfloss.com/uk/technology/32106/the-true-purpose-of-solitaire-minesweeper-hearts-and-freecell

Keating, Sarah: The nation that thrived by nudging its population. In: bbc.com v. 20. Februar 2018 – Quelle: http://www.bbc.com/future/story/20180220-the-nation-that-thrived-by-nudging-its-population

Kohlstedt, Kurt: User Illusion: Everyday ‘Placebo Buttons’ Create Semblance of Control. In: 99percentinvisible.org v. 08. Januar 2016 – Quelle:https://99percentinvisible.org/article/user-illusion-everyday-placebo-buttons-create-semblance-control/

Kovic, Marko: Wie Flughäfen menschlicher werden können. – Einfache Nudging-Optimierungen machen den Flughafen zu einem deutlich angenehmeren Ort. – Fliegen ist im Prinzip etwas Zauberhaftes. Immer, wenn wir einen Flughafen betreten, befinden wir uns auf einer aussergewöhnlichen Reise: Wir überlisten scheinbar die Schwerkraft, erheben und in die Luft und fliegen mit irrsinnigem Tempo auf unser fernes Ziel zu (ars cognitionis). In: Medium v. 26. September 2018 – Quelle: https://medium.com/arscognitionis/wie-flugh%C3%A4fen-menschlicher-werden-k%C3%B6nnen-16664888b5e0

Lepenies, Robert: Arbeitsgruppe „Wirksam Regieren“ Den Deutschen einen Stups geben. Robert Lepenies im Gespräch mit Liane von Billerbeck, In: Deutschlandfunk Kultur v. 02.März 2016 – Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/arbeitsgruppe-wirksam-regieren-den-deutschen-einen-stups.1008.de.html?dram:article_id=347199

Lobo, Sascha: Nudging Du willst es doch auch. Oder? In: Spiegel Online v. 11. Oktober 2017 – Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/nudging-sascha-lobo-ueber-das-prinzip-nudging-im-digitalen-zeitalter-a-1172423.html

Mars, Roman (Produzent im Gespräch mit Gordan Savičić and Selena Savić): Unpleasant Design & Hostile Urban Architecture. In: 99percentinvisible.org v. 07. Mai 2015 – Quelle: https://99percentinvisible.org/episode/unpleasant-design-hostile-urban-architecture/

Moser, Jeannie/ Christina Vagt (Hrsg.): Verhaltensdesign. Technologische und ästhetische Programme der 1960er und 1970er Jahre. Bielefeld 2018.

Müller, Henrik: Interview mit dem Wirtschafts-Nobelpreisträger Richard Thaler (, als er noch kein Wirtschafts-Nobelpreisträger war). In: manager magazin v. 11. Oktober 2017 – Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/interview-mit-dem-wirtschafts-nobelpreistraeger-richard-thaler-a-571221-2.html

Pientka, Andrea: Metallspitzen gegen Obdachlose: Empörung bei Twitter. In: merkur.de v. 07. Juni 2014 – Quelle: https://www.merkur.de/welt/metall-spitzen-gegen-obdachlose-london-empoerung-twitter-meta-3618178.html

Rauner, Max: Die Fliege im Klo – und die Stupser der Kanzlerin. In: ZEIT Wissen v. 14. Oktober 2014 – Quelle: https://www.zeit.de/zeit-wissen/2014/06/nudging-politik-verhaltensforschung-psychologie

Richarz, Allen: The Amazing Psychology of Japanese Train Stations You’re Thinking Too Big. In: citylab.com v. 22. Mai 2018 – Quelle: https://www.citylab.com/transportation/2018/05/the-amazing-psychology-of-japanese-train-stations/560822/

Roberts, Anna: ‚Homeless spikes‘ installed outside London flats. In: The Telegraph v. 07. Juni 2014 – Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/libertaerer-paternalismus-sklavenhalter-der-zukunft-12097791.html

Sievers, Anne-Christin: Interieur, das uns erzieht : Nerv nicht! – Psychologen und Designer entwickeln Interieur, das die Bewohner zu gesundem und ökologischem Verhalten erziehen soll. Wollen wir das? – Wenn Tak Sam Leung sich morgens auf den Weg zur Arbeit macht, lauert das schlechte Gewissen schon an der Wohnungstür. Automatisch greift er zum Autoschlüssel, doch das lässt sein Schlüsselbrett ihm nicht durchgehen. Frech wirft es den Fahrradschlüssel, der auch am Bord hängt, vor seine Füße. Leung stöhnt, hebt ihn auf, „Oh Mann, na gut!“ und schwingt sich auf den Sattel. In: FAZ. Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 1. August 2018 – Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/haus/wenn-das-interieur-uns-erzieht-nachhaltig-handeln-dank-duschvorhang-schluesselbrett-und-co-15709316.html

Wallace-Wells, Benjamin: Cass Sunstein Wants to Nudge Us. In: The New York Times v. 13. Mai 2017 – Quelle: https://www.nytimes.com/2010/05/16/magazine/16Sunstein-t.html

Zurb: You’re Thinking Too Big. – Create Impact with Microinteractions [… The 4 Components of a Microinteraction]. – Two products hit the market. Feature wise, they’re nearly identical and they are competing pretty closely on price as well. The difference, though, is that people love using one of them and want to pull their hair out every time they use the other. Why is the experience of using one so great and the other so awful? More often than not, it boils down to microinteractions. In: Zurb – Stand: 7. Juli 2018 – Quelle: https://zurb.com/blog/you-re-thinking-too-big-create-impact-wit

Admin: African Voices Respond to Hyper-popular Kony 2012 Viral Campaign. The internets are all a-flutter with reactions to Kony 2012, a high-velocity viral fundraising campaign created by the „rebel soul dream evangelists“ at Invisible Children to “raise awareness” about Ugandan warlord Joseph Kony and child soldiers. As noted in my previous post here on Boing Boing, the project has many critics. There is a drinking game, there are epic lolpictorials, and a chorus of idiots on Facebook. In: Uganda Speaks v. 12. Mai 2018 – Quelle: https://www.ugandaspeaks.com/topics/kony2012/african-voices-respond-to-kony-2012/

Anonymus: Disinfopedia.com. Lexikon der Propaganda-Lügen. Vermeintliche Irreführungen und Falschmeldungen, die Amerikas Regierung vor einem möglichen Irak-Krieg verbreitet, können seit kurzem auf der Internet-Seite „Disinfopedia“ nachgelesen werden. Verantwortlich dafür ist das „Zentrum für Medien und Demokratie“ in Madison (US-Staat Wisconsin). Man habe den „Desinformationswaffen“ der Regierung etwas entgegensetzen wollen, sagt die Mitarbeiterin Laura Miller. „Disinfopedia“ sei eine offene Seite, die mit der Zeit zu einer „Enzyklopädie der Propaganda“ anwachsen soll. Ein Schwerpunkt sei die Manipulation durch Kampagnen der amerikanischen PR-Industrie. – In: DER SPIEGEL 12 (2003) v. 17. März 2003 – Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,240466,00.html

Bernays, Edward: Propaganda (1928). In: History is a Weapon – Stand: 23. Mai 2008 – Quelle: http://www.historyisaweapon.org/defcon1/bernprop.html

Borger, Julian/ John Vidal, and Rosebell Kagumire in Kampala: Child abductee featured in Kony 2012 defends film’s maker against criticism. Ugandan Jacob Acaye says world needs to know about war waged by Joseph Kony that is still going on elsewhere in Africa. In: The Guardian Interview Jacob Acaye. In: The Guardian v. 8. März 2012 – Quelle: https://www.theguardian.com/world/2012/mar/08/jacob-acaye-child-kony-2012

Carnevale, Pat: Revisiting Kony 2012. – Back in March of 2012, when I was a senior in high school, I remember logging onto Facebook one day and seeing that my Newsfeed was blowing up with something called “Kony 2012”. I honestly thought it was a political campaign for the upcoming presidential election at first, but I managed to dig a little deeper and uncover what this movement of sorts was all about. It was actually a campaign spearheaded by a charity called Invisible Children that called for the arrest of Joseph Kony, an international warlord based out of Uganda. As I discovered, Kony was the leader of a rebel militia group called the Lord’s Resistance Army (LRA), which forcibly recruited child soldiers from regions like Uganda, the Democratic Republic of the Congo, and Sudan. In: International Affairs Analysis. ISYS6621: Social Media and Digital Business. Boston College, Carroll School of Management v. 19. Oktober 2015 – Quelle: https://isys6621.com/2015/10/19/revisiting-kony-2012/

Diesener, Gerald/ Rainer Gries (Hrsg.): Propaganda in Deutschland. Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert. 16 Studien. Darmstadt 1996.

Elter, Andreas: Die Kriegsverkäufer. Geschichte der US-Propaganda 1917 – 2005. Frankfurt a.M. 2005 (= edition suhrkamp; Bd. 2415).

Goebbels, Joseph: 25. März 1933, Ansprache an die Intendanten und Direktoren der Rundfunkgesellschaften. In: Helmut Heiber (Hrsg.): Goebbels-Reden. Düsseldorf 1971 f., Bd. 1.

Gräbner, Matthias: Wie man Massen steuert. Massenaufmärsche, Fackelzüge, gemeinsamer Gesang: Wissenschaftler erforschen, wie Propaganda funktioniert, im Guten wie im Bösen. In: Telepolis v. 11. Februar 2009 – Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29704/1.html

Invisible Children Inc.: Financials – Here’s how we spend the money. – How is my donation spent? All of our expenses support our mission of ending violence and exploitation through dynamic, community-led initiatives. We’re more focused than ever, investing in work that directly protects vulnerable communities and the ecosystems in which they live. In: Invisible Children Inc. – Stand: 2. August 2018 – Quelle: https://invisiblechildren.com/financials/

Invisible Children: KONY 2012. Video. In: YouTube v. 5. März 2012 – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Y4MnpzG5Sqc

Kreis, Georg (Hrsg.): Der „gerechte“ Krieg. Zur Geschichte einer aktuellen Denkfigur. Basel 2006.

Krempl, Stefan: Krieg und Internet. Ausweg aus der Propaganda? Hannover 2004.

Larson, Charles U.: Persuasion. Reception and Responsibility. London 2013.

Lichfield, Gideon: OUR LATEST OBSESSION. 21st-century propaganda: A guide to interpreting and confronting the dark arts of persuasion. In: Quartz v. 13. Mai 2017 – Quelle: https://qz.com/978548/introducing-our-obsession-with-propaganda/

Mernyi, Willi/ Michael Niedermair: Demagogen entzaubern. Hetzer stoppen. Propaganda entlarven. Vorurteile entkräften. Wien 2010.

Tribelhorn, Marc: Meister der Manipulation – wie Edward Bernays mit raffinierter PR-Arbeit unsere Konsumkultur veränderte. – Er beriet mehrere US-Präsidenten, bewarb Produkte wie Lucky Strike und provozierte sogar einen Militärputsch: wie Edward Bernays die Polit-Propaganda revolutionierte. In: NZZ. Neue Zürcher Zeitung v. 14. Juli 2018 – Quelle: https://www.nzz.ch/amp/gesellschaft/der-heimliche-verfuehrer-ld.1403103?__twitter_impression=true&xing_share=news

Beuys, Joseph: Sprechen über das eigene Land: Deutschland – Eine Grundsatzrede in den Münchner Kammerspielen. Ein Vortrag v. 20. November 1985 in München – Quelle: http://www.menschenkunde.com/pdf/texte/geschichte_politik/beuys_deutschland.pdf [vgl. https://www.youtube.com/watch?v=gKdY397NcE8 …]

CreativeMornings Headquarters [… Tina Roth Eisenberg – Founder & CEO, Kyle Baptista – Chief Operating Officer, Katherine McDonald – Partnerships Manager, Emerline Ji, Global Creative Strategist, Paul Jun – Head of Content, Mark Johnson – Product Design Lead, Lisa Cifuentes – Head of Community, Julie Schneider – Community Manager,                                                                       Monica Rief – Community Support …]: CreativeMornings Manifesto. In: Creative Mornings Stand: 20. August 2018 – Quelle: https://creativemornings.com/about [vgl. https://creativemornings.com/manifesto …]

Herder, Johann Gottfried: Kalligone. Von Kunst und Kunstrichterei. Zweiter Theil. In: Ders: Sämmtliche Werke. Bd. 1 – 40. Stuttgart; Tübingen 1853, Bd. XXXVIII, S.121.

Latour, Bruno: Dasein ist Design. Ein vorsichtiger Prometheus? Design im Zeitalter des Klimawandels. In: Arch+. Zeitschrift für Architektur und Städtebau. 196/197 (2010) Januar, S. 22 – 27.

Latour, Bruno: Ein vorsichtiger Prometheus? Einige Schritte hin zu einer Philosophie des Designs, unter besonderer Berücksichtigung von Peter Sloterdijk. In: Marc Jongen/ Koenraad Hemelsoet/ Sjoerd van Tuinen (Hrsg.): Die Vermessung des Ungeheuren. Philosophie nach Peter Sloterdijk. München; Paderborn 2009, VI. ZUM DESIGN DES WELTINNENRAUMS, S. 357 – 374. – Quelle: http://www.bruno-latour.fr/sites/default/files/downloads/112-DESIGN-SLOTERDIJK-DE.pdf

Anonymus: „Design als Agent sozialen Wandels“. – Wie Design dabei helfen kann die verzwickten Probleme unserer Welt zu lösen. – „And yet, the notion of what design signifies to the general public remains passively identified with aesthetics, styles and trends when, in essence, it could promise so much more – at its best, design can change, improve, renew, inspire, involve, disrupt, and help solve the „wicked“ problems of this world.” – E. Resnick. – Elisabeth Resnick bietet mit ihrem Werk „Developing Citizen Designers“ einen Leitfaden für Social-Design-Praxen und zeigt Studierenden, Lehrenden und Praktikern, was es bedeutet ein „Citizen Designer“ zu sein und zu werden. In: Social Design v. 21. August 2018 – Quelle: http://socialdesign.de/design-als-agent-sozialen-wandels/

Beuys, Joseph: Sprechen über das eigene Land: Deutschland – Eine Grundsatzrede in den Münchner Kammerspielen. Ein Vortrag v. 20. November 1985 in München – Quelle: http://www.menschenkunde.com/pdf/texte/geschichte_politik/beuys_deutschland.pdf [vgl. https://www.youtube.com/watch?v=gKdY397NcE8 …]

Blum-Dumontet, Eva: Smart Cities: better for whom? – October 31st 2017 will mark the 3rd World Cities Day (we will forgive if you did not know that), with the general theme “Better City, Better Life.” On this date, PI will be launching its latest report “Smart Cities: Utopian Vision, Dystopian Reality”. This is an opportunity for us to ask: who exactly are our cities going to become better for? – Technology is often given as an answer when we are not sure what the question is. Cities are no exception to that. The current narrative advocated by governments and companies is that more data and the increasing use of technology will make our cities “better.” – While it is not clear what “better” looks like, the term “smart city” is often given as an answer. It is in fact so unclear that no one seems to agree on its definition or what it should achieve. India is a good example of that. The government is spending the equivalent of US $15 billion on the Smart Cities Mission, yet it admits that “smart cities mean different things to different people” and has refused to endorse a Liveability Index attempting to assess how “smart” a city is. In: Medium v. 31. Oktober 2017 – Quelle: https://medium.com/@privacyint/smart-cities-better-for-whom-b9abec9cec44

Freethink: „I’d Like to Build My Own Coffin“. How the founders of the „coffin clubs“ got started – and their advice for others. – „I’d like to build my own coffin.“ – The words surprised Katie Williams when they came out of her mouth. They probably surprised the other New Zealanders at the meeting even more. When their seniors group, the University of the Third Age, asked for activity suggestions, they were probably expecting something closer to symphonies than cemeteries. In: Freethink v. 20. September 2018 – Quelle: https://www.freethink.com/articles/i-want-to-build-my-own-coffin [vgl. https://youtu.be/18uwoX2k37Ahttps://www.u3a.org.uk/ …]

Herder, Johann Gottfried: Kalligone. Von Kunst und Kunstrichterei. Zweiter Theil. In: Ders: Sämmtliche Werke. Bd. 1 – 40. Stuttgart; Tübingen 1853, Bd. XXXVIII, S.121.

Latour, Bruno: Dasein ist Design. Ein vorsichtiger Prometheus? Design im Zeitalter des Klimawandels. In: Arch+. Zeitschrift für Architektur und Städtebau. 196/197 (2010) Januar, S. 22 – 27.

Latour, Bruno: Ein vorsichtiger Prometheus? Einige Schritte hin zu einer Philosophie des Designs, unter besonderer Berücksichtigung von Peter Sloterdijk. In: Marc Jongen/ Koenraad Hemelsoet/ Sjoerd van Tuinen (Hrsg.): Die Vermessung des Ungeheuren. Philosophie nach Peter Sloterdijk. München; Paderborn 2009, VI. ZUM DESIGN DES WELTINNENRAUMS, S. 357 – 374. – Quelle: http://www.bruno-latour.fr/sites/default/files/downloads/112-DESIGN-SLOTERDIJK-DE.pdf

Lund, Cornelia und Holger Lund (Hrsg.): Design der Zukunft [… Welche Rolle spielt Design in sich wandelnden Gesellschaften? – Konzepte wie Do-it-yourself-Design, Postdigitalität, Design Thinking, Social Design und Utopia Design]. Tagungsband. Nach Symposien zum Thema … an der DHBW Ravensburg, Studiengang Mediendesign … am 2./3. Juni 2012 u. 26. April 2013. Stuttgart 2014.

Matt, Hubert: DESIGN DER ZUKUNFT/ EINE SONDIERUNG DER LEKTÜRE LATOURS. In: Cornelia und Holger Lund (Hrsg.): Design der Zukunft [… Welche Rolle spielt Design in sich wandelnden Gesellschaften? – Konzepte wie Do-it-yourself-Design, Postdigitalität, Design Thinking, Social Design und Utopia Design]. Tagungsband. Nach Symposien zum Thema … an der DHBW Ravensburg, Studiengang Mediendesign … am 2./3. Juni 2012 u. 26. April 2013. Stuttgart 2014, S. 34 – 61.

McDonald, Ann: Book Review: Developing Citizen Designers. Compiled and edited by Elizabeth Resnick (2016). In: Dialectic. A scholarly journal of thought leadership, education and practice in the discipline of visual communication design – Volume I, Issue 1, Winter 2017 – Quelle: https://quod.lib.umich.edu/d/dialectic/14932326.0001.111/–book-review-developing-citizen-designers?rgn=main;view=fulltext

McLuhan, Marshal: Die magischen Kanäle (Understanding media – the extension of man, dt.). Understanding Media. Düsseldorf; Wien 1992 (Zuerst: 1964).

McLuhan, Marshall: Das Medium ist die Botschaft = The medium is the message (The medium is the message, dt.). Hrsg. und aus dem Englischen von Martin Baltes. Dresden 2001.

McLuhan, Marshall: Die Gutenberg-Galaxis (The Gutenberg Galaxy, dt.). Das Ende des Buchzeitalters. Aus dem Amerikanischen von Max Nänny. Bonn, Paris, Reading, Mass. 1995 (Zuerst: 1962).

Park, Michael: AR/VR Guest. – Social VR’s success depends on humans, not headsets. – The early success of social VR apps like Rec Room and Altspace show us that social VR ventures need to focus on key drivers of human behavior as much as they focus on engineering and 3D UX design. Moreover, the rise and subsequent stagnation of Pokémon Go demonstrate the consequences of ignoring our innate desire to create and share with the communities that matter to us. This article features experts in human behavior and VR thought leaders who explain why understanding user motivations is key to long term success for social VR. In: Venture Beat v. 15. Januar 2018 – Quelle: https://venturebeat.com/2018/01/15/social-vrs-success-depends-on-humans-not-headsets/ [vgl. https://youtu.be/u4acIpWrnzohttps://youtu.be/11dYx_rW_Kshttps://youtu.be/esgZ8vBkV0Uhttps://youtu.be/6oRej8TR9GI …]

Potor, Marinela: Autohersteller in Vietnam ließ Bürger über Design abstimmen – das ist das Ergebnis. – Was passiert, wenn nicht die Autohersteller, sondern die Verbraucher selbst ein Auto designen? Genau das hat der vietnamesische Autobauer VinFast ausprobiert und stellt jetzt die Ergebnisse vor. – Volkswagen, BMW, Daimler, Opel, Mercedes, Porsche, Audi, E.GO – an Autobauern fehlt es Deutschland wahrlich nicht. Ganz anders sieht es in Vietnam aus. Das Land hat gerade mal einen einzigen Autobauer, VinFast. Doch der hat sich für sein allererstes Auto etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Vietnamesische Bürger durften über das Design des ersten Modells abstimmen. In: mobilitymag v. 12. September 2018 – Quelle: https://mobilitymag.de/vinfast-vietnam-design-abstimmung/

Resnick, Elizabeth (Hrsg.): Developing Citizen Designers [… Foreword / Bernard Canniffe – Introduction : What is design citizenship? / Elizabeth Resnick – Introductory essay : Graphic design education and the challenge of social transformation / Victor Margolin – Part 1: Designing thinking : Section 1. Socially responsible design – Essay: Anatomy of the socially responsible designer / Andrew Shea – Interview: Five questions to Omar Vulpinari – Case study: Apocalypsis Ante Portas: Exoteric City Competition ; Dóra Balla – Case study: Señor John’s BBQ sauce: feeding the nation’s homeless identity campaign / Antonio Castro H. – Case study: Women’s exchange / Brockett Horne -Case study: The Kelabit Highlands Community Development Project / Meghan Kelly – Case study: Fundación mark / Gustavo Morainslie – Case study: Greening the mind (Matarkista Reykjavíkur) / Massimo Santanicchia – Case study: together+: a project that addresses xenophobia in Johannesburg, South Africa / Robert Sedlack – Case study: Women of Istanbul through time / Başak Ürkmez – Section 2. Design activism : Essay: What design activism is and is not: a primer for students / Natalia Ilyin – Interview: Five Questions to Harry Pearce – Case study: Design activism and social change workshop / Gulizar Çepoǧlu – Case study: Amen: supporting male victims of domestic abuse / Brenda Dermody and Clare Bell – Case study: Birds eye view: designs for protective window films / Alice Drueding – Case study: Sustainable __ / Joo Ha – Case study: Finding your way: wayfinding and orientation concepts for De Grote Beek, Eindhoven / Catelijne van Middelkoop – Case study: BLUE+YOU: designing police / Bernard Canniffe – Case study: Communication design for social issues / Hyunmee Kim – Case study: WASH curriculum redesign / Ken Visocky-O’Grady – Section 3. Design authorship : Essay: Embracing the notion of design authorship and entrepreneurship / Steven McCarthy – Interview: Five questions to Juhan Sonin – Case study: Food for good: self-initiated project / Siân Cook – Case study: Packaged pets / Maria Mordvintseva – Case study: Sex Sense / David Smith – Case study: Culturally appropriate graphics / Audrey Bennett – Case study: Entomo / David Smith – Part 2. Design methodology : Section 1. Collaborative learning : Essay: Collaborative learning: the social in social design / Teal Triggs – Interview: Five questions to Jacques Lange – Case study: Project Baltimore: HIV testing action kit / Ryan Clifford – Case study: Designing for democracy / Christopher Hethrington – Case study: Community partnership with St. James School / Kelly Holohan – Case study: European Street Design Challenge 2013 / Sadhna Jain – Case study: The West End workbook: an illustrative case study / Keith Owens and Michael Gibson – Case study: ELISAVA 4 Walls project / Raffaella Perrone – Case study: Welcome home / Lisa Rosowsky – Case study: The Brightmoor Farmway Project / Hannah Smotrich and Charlie Michaels. Section 2. Participatory design : Essay: Social innovation through participatory design / Helen Armstrong – Interview: Five questions to Astrid Stavro – Case study: Colors for life / Diego Giovanni Bermúdez Aquirre – Case study: WhoNotWhat: a photovoice exploration / Mark Biddle and Laura Santurri – Case study: InDEFYnable: Stand together, struggle together / Audra Buck-Coleman – Case study: Designing alternatives / Emma Gieben-Gamal and Sónia Matos – Case study: Family Van: wrap redesign / Elizabeth Resnick – Case study: Llagostera Youth Center / Ariel Guersenzvaig – Case study: The human story / Jackie Malcolm – Case study: Dementia Lab (D-lab) masters module / Andrea Wilkinson – Section 3. Service design : Essay: Designing from the end to the beginning and back again: introducing students to service design thinking / Michael Gibson – Interview: Five questions to Jake Barrow – Case study: Fly-In-Fly-Out: designing a better fly-in-fly-out lifestyle in Western Australia / Christopher Kueh, Stuart Medley, and Jacinth Watson – Case study: Creating an identity for the Cahaba River Blueway / Doug Barrett – Case study: Ballot: a digital resource to assist young adults with the voting process / Paul Nini and Michael Booher – Case study: Prosperity Gardens / Brian Wiley and Eric Benson – Case study: Translating happiness through design / Stuart Medley, Christopher Kueh, and Hanadi Haddad – Part 3. Making a difference : Section 1. Getting involved : Essay: Designing sustainable and equitable relationships with communities / Eric Benson Interview: Five questions to Kenji Nakayama – Essay: Teaching social literacy / Myra Margolin – Essay: Cultural respect, not social responsibility: the seven principles of design anthropology / Elizabeth Tunstall – Section 2. Resources : Essay: Assessment considerations for social impact design / Audra Buck-Coleman – Essay: The citizen designer: a cautionary note / Cinnamon Janzer and Lauren Weinstein – Essay: Making the transition: a personal reflection / Penina Acayo – Essay: Some thoughts on empathy / Gunta Kaza – Essay: All together now / Scott Boylston.]. New York 2016.

Ringleb, Victoria: Ausweitung der Designzone: Neue Kolumne von AGD-GF Victoria Ringleb. Die Geschäftsführerin der Allianz Deutscher Designer AGD schreibt über Leben und Arbeiten als Designer zu Beginn des 21. Jahrhunderts. In PAGE online v. 23. März 2017 – Quelle: https://page-online.de/branche-karriere/ausweitung-der-designzone-neue-kolumne-von-agd-chefin-victoria-ringleb/

Smiljanic, Mirko: Sozialexperiment. Bürger, Forscher und Verwaltung gestalten Projekte im „Reallabor“. – Einzelne Bürger, Vereine, Stadtvertreter, Wissenschaftler, sie alle basteln im Reallabor an einem gemeinsamen Ziel wie einem Projekt zu mehr städtischem Grün. Doch über die klassische Bürgerbeteiligung geht das weit hinaus: es geht um die Analyse gesellschaftlicher und politischer Prozesse. In: Deutschlandfunk v. 16. August 2018 – Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/sozialexperiment-buerger-forscher-und-verwaltung-gestalten.1148.de.html?dram:article_id=425742

29. Mai 2021