{"id":347,"date":"2014-07-15T17:45:38","date_gmt":"2014-07-15T16:45:38","guid":{"rendered":"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/?post_type=jetpack-portfolio&#038;p=347"},"modified":"2021-10-23T18:51:09","modified_gmt":"2021-10-23T17:51:09","slug":"ein-fotograf-sagt-mehr-als-tausend-worte","status":"publish","type":"jetpack-portfolio","link":"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/portfolio\/ein-fotograf-sagt-mehr-als-tausend-worte\/","title":{"rendered":"Ein Fotograf sagt mehr als tausend Worte &#8211; Dokumentarisches Arbeiten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Fotograf sagt mehr als tausend Worte &#8211; Dokumentarisches Arbeiten<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-347-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/04\/Dokumentarfotografie.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/04\/Dokumentarfotografie.mp3\">https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/04\/Dokumentarfotografie.mp3<\/a><\/audio>\n<p>Fotografieren an sich, ist eine stumme T\u00e4tigkeit. Das wichtigste Werkzeug des Fotografen ist nicht die Kamera, sondern sein Auge. Er braucht das Wissen um die Komposition einer Aufnahme, das Gef\u00fchl f\u00fcr den richtigen Moment, den Blick f\u00fcr&#8217;s Detail. Doch zu sehen und den Ausl\u00f6ser zu dr\u00fccken reicht in den meisten F\u00e4llen nicht aus, um das gew\u00fcnschte Ergebnis zu erreichen. Ein Fotograf muss kommunizieren.<\/p>\n<p>Ein Foto schie\u00dfen &#8211; Das kann heute jeder. Manche jedoch m\u00fcssen und wollen davon leben. Wir haben uns mit Fotografen getroffen, die alle im weitesten Sinne dokumentarisch arbeiten. In ihrem Werdegang und Ihrer Arbeitsweise unterscheiden sie sich jedoch grundlegend voneinander &#8230;<\/p>\n<p>Zitate:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e\u2026 Ich hab erst mal fotografiert, mich hat es gepackt. Viele sind cleverer, die fangen dann sofort an mit Projektantr\u00e4gen. Ich hatte aber sehr wenig Zeit und habe mir immer gedacht, ich gehe jetzt lieber auf den \u201eAlex\u201c, als hier im Internet nach M\u00f6glichkeiten zu suchen, wie man das f\u00f6rdern lassen kann und Projektantr\u00e4ge zu schreiben, die vielleicht dann auch nicht bewilligt werden.<br \/>\nUnd dann hat es viel zu lange gedauert, bis ich kapiert hatte, man muss Geld sammeln, man muss Geld mitbringen und dann zum Verlag gehen. Und sagen: \u201eHier: Zwei Drittel, drei Viertel sind drin. Also wie sieht&#8217;s denn aus?\u201c Dann wird man nat\u00fcrlich mit ganz anderen Augen angesehen. Man muss risikobereit sein und das sind die Verlage alle nicht.\u201c (G\u00f6ran Gnaudschun, <em>freier Fotograf aus Potsdam<\/em>)<\/p>\n<p>\u201e&#8230; Bei Fotos ist es so: Man hat irgendwas fotografiert und man muss f\u00fcr den Redakteur oder f\u00fcr den CvD, also den \u201eChef vom Dienst\u201c, das Bild vertexten. Das hei\u00dft, man hat ein Bild auf den Laptop geladen und dann gibt&#8217;s ein Programm daf\u00fcr, wo man halt die IPTCs eintr\u00e4gt. Und da muss man quasi beschreiben, was auf dem Bild ist. Das sind so die ersten Informationen, die ein Redakteur bekommt. Also das hei\u00dft, bevor eine Pressemitteilung von der Polizei oder der Feuerwehr rausgeht, hat er ja schon unser Foto mit den ersten Informationen. Darauf baut er dann seinen Text auf. \u201c (Sven Grundmann, <em>Pressefotograf und Leiter der Presseagentur News5<\/em>)<\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<p><small>Diehl, Daria\/ Patrick Hepf\/ Melanie Reschke: Der Fotograf sagt mehr als tausend Worte \u2013 Dokumentarfotografie und Kommunikation. Ein Feature \u2013 nach Interviews mit G\u00f6ran Gnaudschun, freier Fotograf aus Potsdam und Fotografiedozent an der dortigen Fachhochschule, seit vielen Jahren portr\u00e4tiert er Randgruppen und Subkulturen, Yvonne Seidel, freie Fotografin aus Stuttgart und Professorin an der Technischen Hochschule N\u00fcrnberg, Sven Grundmann, Pressefotograf und Leiter der Presseagentur News5 (\u201eNews Five\u201c). Sommersemester 2014 v. 15. Juli 2014 (= \u201eTell me about that \u2026\u201c Creativity, Design and Media, Language and Writing. Verbale Kommunikation in der Praxis. Ein Podcast-Projekt; Nr. 023). \u2013 Dauer: 15:00 Min. [&#8230; Und noch als Hinweis: Wir danken G\u00f6ran Gnaudschun und 44 Leningrad f\u00fcr den Titel \u201eKosakenpatrouille\u201c. &#8230;] \u2013 Quelle: https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/portfolio\/ein-fotograf-sagt-mehr-als-tausend-worte\/<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Fotograf sagt mehr als tausend Worte &#8211; Dokumentarisches Arbeiten https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2015\/04\/Dokumentarfotografie.mp3 Fotografieren an sich, ist eine stumme T\u00e4tigkeit. Das wichtigste Werkzeug des Fotografen ist nicht die Kamera, sondern sein Auge. Er braucht das Wissen um die Komposition einer Aufnahme, das Gef\u00fchl f\u00fcr den richtigen Moment, den Blick f\u00fcr&#8217;s Detail. 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