{"id":1785,"date":"2020-09-18T23:40:42","date_gmt":"2020-09-18T22:40:42","guid":{"rendered":"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/?post_type=jetpack-portfolio&#038;p=1785"},"modified":"2021-10-23T20:36:34","modified_gmt":"2021-10-23T19:36:34","slug":"ein-rezept-fuer-horror-wie-macht-man-menschen-angst","status":"publish","type":"jetpack-portfolio","link":"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/portfolio\/ein-rezept-fuer-horror-wie-macht-man-menschen-angst\/","title":{"rendered":"Ein Rezept f\u00fcr Horror. Wie macht man Menschen Angst?"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Ein Rezept f\u00fcr Horror. Wie macht man Menschen Angst?<br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1785-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/RezeptfuerHorror.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/RezeptfuerHorror.mp3\">https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/RezeptfuerHorror.mp3<\/a><\/audio>\n<p>Wer will sich schon f\u00fcrchten? Aber manche Menschen suchen f\u00f6rmlich danach. Oder streben danach, Angst zu erzeugen. Und im breiten Spektrum der Horror-Angebote finden alle ihren Platz.<\/p>\n<p>Aber: Was genau macht uns eigentlich Angst? Wie schafft man sie? Wo zieht man Grenzen? Und warum interessiert uns das \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Egal ob schaffend oder konsumierend, Menschen haben einen Narren gefressen am \u201aSich gruseln\u2018 und \u201aSich \u00e4ngstigen\u2018. Besonders, wenn alles nur ein Spiel ist.<\/p>\n<blockquote><p>\u201e&#8230; es ist eine gewisse \u2026 Affinit\u00e4t der Menschen zum Horror. Das ist ja da. Die Frage ist: Wie kommt man ran? (Dr. (Dr. \u201eHorror\u201c) Lars Krautschick, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts f\u00fcr Theaterwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen (LMU))<\/p>\n<p>\u201eIch glaube, die effizienteste Art, jemandem Angst zu machen, ist, mit einem Gef\u00fchl des Grauens. Also indem man die Vorahnung erzeugt, dass gleich etwas Furchtbares passieren wird. &#8211; Der ultimative Schrecken, zumindest f\u00fcr mich, ist etwas, das sehr leise anf\u00e4ngt. Wie das Gef\u00fchl, dass etwas hinter einem ist, was man nicht sehen kann. Oder: Dass etwas auf einen zukommt, was man nicht aufhalten kann. Oder: Was man nicht versteht\u201d.<br \/>\n(Katy Towell, Autorin und Illustratorin, Grafik Designerin und Animatorin (skary.com und \u201eSkary Childrin and the Carousel of Sorrow\u201c), Philadelphia, PA)<\/p>\n<p>\u201eGenau, und ich glaube zus\u00e4tzlich zum Unangenehmen ist es ein wirklich super intensives Erlebnis. Ich glaube es gibt kein Genre, was einen so stark k\u00f6rperliche, sensorische, synaptische Erfahrungen widerfahren l\u00e4sst wie Horror. Und wenn man das verbindet, kathartisch mit der Einsicht, dass \u201cOhh ein interessantes Ph\u00e4nomen hier, damit sollte ich mich mal besch\u00e4ftigen\u201d, dann hat man das so tief verankert in dieser Person. Ich jedenfalls finde es gro\u00dfartig.\u201c (Felix Charin, Regisseur und Drehbuchautor)<\/p>\n<p>\u201eIch w\u00fcrde schon behaupten, dass subtiler, leiser Horror viel besser funktioniert, um Leuten Angst zu machen. Doch ich glaube, er ist nicht so beliebt. Nur, weil es schwerer ist, so etwas durchzustehen. &#8211; Wenn wir etwa \u00fcber Filme mit vielen Jumpscares reden &#8230; Ich glaube, so etwas ist f\u00fcr viele Leute leichter zu verdauen, weil die eher eine Auflockerung sind. Sie sind ein Augenblick des Schreckens, aber sofort gefolgt von Erleichterung, weil die ganze Angst auf einmal aus einem rausgekommen ist. &#8211; Wenn man jetzt allerdings so etwas schaut wie \u201aHereditary\u2018, da bekommt man nicht wirklich so eine Pause. Man hat dieses bleibende Gef\u00fchl, dass bald etwas Schreckliches passiert.\u201c (Megan \u201cMocha\u201d Okamura, Illustratorin und Comiczeichnerin)<\/p><\/blockquote>\n<p><small>Demme, Marie\/ Xenia Streck\/ Joana Bess\/ Ricardo Mehl: Ein Rezept f\u00fcr Horror. Ein Feature. Nach Interviews mit Katy Towell, Autorin und Illustratorin, Grafik Designerin und Animatorin (skary.com und \u201eSkary Childrin and the Carousel of Sorrow\u201c), Philadelphia, PA, Megan \u201eMocha\u201c Okamura (u.a. \u201eThe Dummy\u2019s Dummy\u201c), Comiczeichnerin und Illustratorin, Felix Charin, Regisseur und Drehbuchautor, Dr. (Dr. \u201eHorror\u201c) Lars Krautschick, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts f\u00fcr Theaterwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen (LMU). Gesprochen von Jens Hettrich, mit Laura Kerkering als deutsche Stimme von Megan Okamura und Christiane Osterl\u00e4nger als Katie Towell. Sommersemester 2020 v. 19. September 2020 (= \u201eTell me about that \u2026\u201c Creativity, Design and Media, Language and Writing. Verbale Kommunikation in der Praxis. Ein Podcast-Projekt; Nr. 065). \u2013 Dauer: 15:00 Min. [&#8230; Unter Verwendung rechtefreier Musik: \u201eChris Zabriskie \u2013 What does anybody know about anything\u201c, \u201eChris Zabriskie \u2013 Cylinder four\u201d, \u201eChris Zabriskie \u2013 Candlepower\u201d \u2013 nach der Lizenz: https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/3.0\/deed.de und \u201cLex Villena \u2013 Sadvillain \u2013 003 (Lex Villena Edit)\u201d, \u201cLex Villena \u2013 Clair De Lune\u201d \u2013 nach der Lizenz: https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-sa\/3.0\/ &#8230;] &#8211; Quelle: https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/portfolio\/ein-rezept-fuer-horror-wie-macht-man-menschen-angst\/<\/small><small><\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Rezept f\u00fcr Horror. Wie macht man Menschen Angst? https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/RezeptfuerHorror.mp3 Wer will sich schon f\u00fcrchten? Aber manche Menschen suchen f\u00f6rmlich danach. Oder streben danach, Angst zu erzeugen. 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