{"id":1427,"date":"2019-05-10T22:23:07","date_gmt":"2019-05-10T21:23:07","guid":{"rendered":"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/?post_type=jetpack-portfolio&#038;p=1427"},"modified":"2021-10-23T20:15:42","modified_gmt":"2021-10-23T19:15:42","slug":"arbeit-am-genie-von-musen-inspiration-und-muehe","status":"publish","type":"jetpack-portfolio","link":"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/portfolio\/arbeit-am-genie-von-musen-inspiration-und-muehe\/","title":{"rendered":"Arbeit am Genie &#8211; von Musen, Inspiration und M\u00fche"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Arbeit am Genie &#8211; von Musen, Inspiration und M\u00fche<br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1427-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/07\/Arbeit-am-Genie.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/07\/Arbeit-am-Genie.mp3\">https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/07\/Arbeit-am-Genie.mp3<\/a><\/audio>\n<p>Es gibt ein klares Bild davon, wie kreative Arbeit funktioniert: Der K\u00fcnstler sitzt, innig versunken, in seinem Atelier. Pl\u00f6tzlich k\u00fcsst ihn die Muse und die Kreativit\u00e4t beginnt, aus ihm herauszuflie\u00dfen, bis am n\u00e4chsten Morgen das fertige Kunstwerk steht: perfekt aus einem St\u00fcck gegossen.<\/p>\n<p>Wir wissen alle, dass dieses Klischee nicht stimmt: auch kreative Arbeit ist Arbeit, die Planung erfordert &#8211; Handwerk und Disziplin. Insgeheim wollen wir trotzdem, dass wir uns einfach hinsetzen, auf das Papier blicken und dort das fertige Projekt auf magische Weise erscheint.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDas gr\u00f6\u00dfte Problem von allen Leuten &#8211; und auch von mir &#8211; ist, dass man Sachen viel zu lange im Kopf beh\u00e4lt, und hofft, dass es im Kopf perfekt wird. Und das passiert nie. Es passiert einfach nicht, dass man etwas im Kopf so perfekt zurechtfeilen kann, dass man es dann nur noch ausspuckt, sondern man muss immer erst die schlechte Version von etwas machen, um daraus dann die gute Version zu kriegen.\u201d (Joscha Sauer, Cartoonist und Regisseur der Serie \u201eNichtlustig\u201c)<\/p>\n<p>\u201eIch schreib immer ein Expos\u00e9 vorher. Also f\u00fcr mich ist das wichtig. Ich kann nicht so ins Blaue hinein schreiben, sondern ich muss f\u00fcr mich schon im Kopf ne Struktur haben, um zu wissen: Da fang ich an und da h\u00f6rt\u2019s auf.\u201d (Anette Sch\u00f6nberger, Drehbuchautorin der \u201eRosenheim-Cops\u201c)<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich ist es sch\u00f6n, wenn andere Leute die Sachen lesen und auch bezahlen, die man schreibt, daran ist aber Erfolg nicht messbar. Die Art und Weise, wie wir heute mit Anerkennung umgehen, ist degenerativ. Das hei\u00dft, wir bauen uns f\u00fcr andere Leute ab, um anerkannt zu werden oder Erfolg zu haben. Das, was noch bis in die Klassik hinein einen Autor ausgemacht hat, ist, dass er sich modifiziert, um das zu schreiben, was er noch nicht schreiben konnte. Und das, w\u00fcrde ich sagen, das ist der Erfolg beim Schreiben.\u201d (Raimund Tabor, Dozent f\u00fcr Drehbuch, Drehbuchautor der Serie \u201eIn aller Freundschaft \u2013 Die jungen \u00c4rzte\u201c, und Leitender Drehbuchautor der Saxonia Media Berlin)<\/p>\n<p>\u201eIch habe f\u00fcr mich gemerkt, meinen eigenen Weg zu gehen, im Beruf, ist auf jeden Fall der, dass ich nat\u00fcrlich Anweisungen von einem Regisseur, von einer Romanvorlage, dass ich das nat\u00fcrlich in gewisser Weise umsetzen muss, was vorgegeben ist. Aber auf der anderen Seite, meinen Weg zu gehen ist, eine freie Interpretation zu leben.\u201c (Dietmar Wunder, Synchronsprecher, Schauspieler, Dialogregisseur und H\u00f6rspielsprecher)<\/p><\/blockquote>\n<p><small>Hofmann, Janka\/ Hannah C\u00e9line Kronen\/ Joshua Aaron Perlbach\/ Alexandra Seppel: Arbeit am Genie. Ein Audiofeature. Nach Interviews mit Joscha Sauer, Cartoonist und Regisseur der Serie \u201eNichtlustig\u201c, Anette Sch\u00f6nberger, Drehbuchautorin der \u201eRosenheim-Cops\u201c, Raimund Tabor, Dozent f\u00fcr Drehbuch, Drehbuchautor der Serie \u201eIn aller Freundschaft \u2013 Die jungen \u00c4rzte\u201c, und Leitender Drehbuchautor der Saxonia Media Berlin, und Dietmar Wunder, Synchronsprecher, Schauspieler, Dialogregisseur und H\u00f6rspielsprecher. Gesprochen von Christopher Kussin. Wintersemester 2018\/ 2019 v. 10. Mai 2019 (= \u201eTell me about that \u2026\u201c Creativity, Design and Media, Language and Writing. Verbale Kommunikation in der Praxis. Ein Podcast-Projekt; Nr. 056). \u2013 Dauer: 15:00 Min. [&#8230; Mit samplebasierter Musik von Janka Hofmann. &#8230;] &#8211; Quelle: https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/portfolio\/arbeit-am-genie-von-musen-inspiration-und-muehe\/<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeit am Genie &#8211; von Musen, Inspiration und M\u00fche https:\/\/d.th-nuernberg.de\/vk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/07\/Arbeit-am-Genie.mp3 Es gibt ein klares Bild davon, wie kreative Arbeit funktioniert: Der K\u00fcnstler sitzt, innig versunken, in seinem Atelier. Pl\u00f6tzlich k\u00fcsst ihn die Muse und die Kreativit\u00e4t beginnt, aus ihm herauszuflie\u00dfen, bis am n\u00e4chsten Morgen das fertige Kunstwerk steht: perfekt aus einem St\u00fcck gegossen. 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