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Ein digitaler Liebesbrief an die besonderen Momente mit Stadtwildnis
Fremde Gerüche, Lärm, stressige Verkehrssituationen und Einheitsgrau:
Der urbane Dschungel wird seinen Bewohnenden oft zur mentalen Belastung. Ausgleich muss her, natürlich in Form von Stadtnatur. Doch die wirklich aufheiternden Momente passieren nicht auf präzise angelegten Grünflächen. Vielmehr sind es die unerwarteten Begegnungen mit unseren natürlichen Mitbewohnern, die den drögen Alltag ein paar Schattierungen aufhellen lassen.
Mit meinem Projekt „Ode to urban wilderness“ spreche ich vom Herzen: Stadtwildnis finde ich einfach super! Im urbanen Getümmel ist sie mein täglich Highlight. Genau deswegen gebe ich ihr ihr wohl verdientes Rampenlicht in der Hoffnung den Funke zu verbreiten. Denn:
Nur wer kennt, kann schützen.
Wer schätzt, der schützt.
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Diamond in the rough
Prachtstück im Alltags Trott
Schritt. Schritt. Schritt…
Der Heimweg. So monoton und repetitiv wie die Klinker zwischen Mörtel.
Ich sehne mich nach Ihr. Nach Abwechslung. Abwechslung, die die rigide Pflastersteinmatrix durchbricht und mir mit herrlich satten Farben entgegen lächelt. Abwechslung, die mich vor dem Stagnieren bewahrt.
…Schritt. Schritt. Endlich daheim.
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Spatzenbusch
Prall gefüllt mit prall Gefüllten
Frühling. Es ist schon wieder so weit:
Weihnachten ist um die Hausecke, fröhlich geschmückt mit Meisenknödeln. Unter der festlichen Verzierung trägt der Busch sogar Blätter, den Rest stemmt er. Manche der plumpen Ornamente bewegen sich – singen sogar. Der Schmuck wird jedes Jahr wilder.
Auch aus weiter Entfernung nehme ich den Chor noch wahr. So fern und doch so nah. Als wäre Weihnachten erst gestern gewesen.
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Nacht-ratrouille
Kleine kommen unter ganz Großem raus
Nachts durch den Park. Eine Raum-Zeit-Zone in der die Stadt endlich inne hält. So vermute ich, aber…
der Sonnenuntergang beschwört unsere scheuen Mitbewohner unter ihren Haustechnik-Verstecken herauf. Auf das raschelnde Laub reagiere ich mit konzentriertem Blick. Meine Augen passen sich der Dunkelheit an und die finsteren Unformen werden zu entzückenden kleinen Nagern.
Der Mikrokosmos "Parkrand": Eine Raum-Rodentia-Zone also.
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Mauerblümchen
Dort örtlich
Nichts ist für die Ewigkeit gebaut…
Besonders nicht die alten Stadtmauern nahe dem Gewässer. Doch bei den heutigen Mietpreisen ist jede noch so kleine Spalte und Ritze ein willkommenes Zuhause. Neben Nachbar Buchenzweig macht sich der Löwenzahn diesen unscheinbaren Wohnort zu Nutze.
Als einer von zwei vertikalen Bewohnern entfaltet er sich zu etwas herrlich Ironischem.
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Wasserwacht
Blässhuhn, keine Wachtel
Dach über Kopf mit Blick aufs Wasser.
Gefundenes Fressen für die nistende Blässhuhn-Dame. Naja, das Fressen findet das Männchen. Sie brütet fleißig.
Wer vorbeischwimmt, dem kommt ein gestreckter Hals und prüfender Blick entgegen. Gerechtfertigt, zum Schutz des Nachwuchses. Doch die Kadenz verspricht Komödie:
Sie wohnt an der Wasservogelverkehrs-dichten Flusskreuzung.
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Über das Projekt
Informationen und mehr
Diese Webseite und ihre Inhalte entstanden als Teil einer Bachelorarbeit für den Studienbereich Design. Die Projektdauer samt Konzeption, Ideenfindung und Ausarbeitung betrug 4 1/2 Monate. (parallel-laufende Pflichtkurse miteingeschlossen)
Jegliche Inhalte der Webseite (darunter Illustrationen, Texte, HTML, CSS und JavaScript) wurden komplett ohne generative künstliche Intelligenz kreiert.
Zuletzt aktualisiert am 16.07.2026