Eine Ausstellung zu Jazz und Design – aus einem Workshop der Fakultät

„It Don’t Mean a Thing …“ – Jazz und Design
Ergebnisse eines Workshops

Eine Ausstellung beim Internationalen Festival NUEJAZZ
Ab Anfang Oktober kann man sich für einen Besuch anmelden.

Design in Kulturbereich und Musikkultur – Gestalten für Jazz

Jazz war schon immer eng mit seiner Gestaltung verbunden: ob Plattencover oder Plakate, Grafik und Typografie, ob Zeichnung, Foto oder Film, später auch in Form von Performances und Moden, Events und Videos. Jazz hat Haltungen und Attitüden zelebriert: Hotness, Hipness und Coolness. Und eine Reihe großer Design-Persönlichkeiten haben ihn vorangebracht.

Aber: Was ist das eigentlich, dieser „Jazz”? Was könnte junge Designer*innen heute daran interessieren? – Jazz hat eine reiche Geschichte. Aber viele Jüngere werden sich ihm nicht über ihre Erfahrungen oder den eigenen Geschmack nähern können. Und das ist … gut so. Denn so muss man selbst nach Zugängen suchen und wird dabei unweigerlich auf Neues stoßen.

Gestaltung und Improvisation

Jazz spielt mit und lebt durch Improvisation. Insofern offeriert er auch eigene Kreativitätstechniken. Hier darf man experimentieren: Regeln umspielen, Grenzen überschreiten oder einfach mal der Musik folgen. Schließlich lässt sich, setzt man sich mit Jazz auseinander, auch noch erleben, was Inspiration und Intuition mit Wissen und Verstehen zu tun haben.

 

Jazz als Tradition der Fakultät Design

Die Fakultät Design der TH Nürnberg hat eine eigene Tradition, was Jazz angeht. Sie forscht und lehrt in diesem Bereich. So hat sie in den vergangenen Jahren Festivals und Projekte mit Plakaten unterstützt, sich mit einer Ausstellung am Jubiläum der renommierten Jazzabteilung der Musikhochschule Dresden beteiligt. UND: Den Namen für das einzige internationale Jazzfestival in Nürnberg, für NUEJAZZ entwickelt. Außerdem steht ein Absolvent für dessen Corporate Identity.

Zur aktuellen Ausstellung

Die neue Ausgabe von NUEJAZZ zeigt nun die Ergebnisse eines Workshops mit Studierenden, betreut von den Professoren Peter Krüll (Grafik Design) und Dr. Max Ackermann (Verbale Kommunikation). – Am Anfang standen sogenannte Six Word Storys. Der Legende nach geht diese Form auf Ernest Hemingway zurück („For Sale: Baby Shoes, Never Worn.“). Das heißt: Mit nur sechs Wörtern lassen sich komplexe Geschichten erzählen. Hier nun ein paar über den Jazz! – Die Storys waren Grundlage verschiedener Gestaltungen. Und als durchgängiges Format wählte man: das klassische Album-Cover.

 

Die Ausstellung ist kostenfrei zu besuchen, aber – den aktuellen Umständen geschuldet – nur mit Anmeldung – Anmeldebeginn ab 1. Oktober 2020, für das NUEJAZZ FOYER

Vorsicht, immer abhängig von den jeweils aktuellen Corona-Regularien: Vernissage „6 Word Stories“ – „It Don’t Mean a Thing …“ – Jazz und Design, Ausstellung der Fakultät Design der TH Nürnberg am 3. November 2020, ab 18:00 Uhr

 

Text: Max AckermannBilder, d.i. Six Word Storys als Album Cover: Iona Grant, Rebecca Prell

 

29. September 2020