„SHIFT happens“ – Design Werkschau im Wintersemester 2019/2020

 

„SHIFT happens“ – unter diesem Motto präsentierten sich die Absolventinnen und Absolventen des Wintersemesters 2019/2020. „Shift happens“ … Veränderungen passieren … Und die Shift-Taste auf einem Computer-Keyboard stellt von „Klein“ auf „Groß“. Das steht symbolisch für die Entwicklung, die die Studierenden die letzten Jahre über durchgemacht haben. Jetzt sind sie reif für neue Veränderungen, auch für Arbeitswelt und Verantwortung.

Zu sehen gab es auch diesmal wieder alle Arten von Abschlussarbeiten, Apps und Virtuelles, Fotos und Filme, Illustrationen und Comics, Texte, Magazin- und Buchgestaltung, Werbung, Corporate Design und Visualisierungen, Objekte, Produkte und Konzepte

u.v.m.

Hier wurden neue Techniken ausprobiert, Soziales erforscht, Märkte erschlossen, Probleme gelöst und vor allem … kommuniziert.

15. Februar 2020

Katharina Meyer im Interview: Eine Auszeichnung für ihre Bachelorarbeit „Cold Fever“

Mit ihrer Bachelorarbeit „Cold Fever“ geht es Katharina Meyer um mehr als eine Abschlussarbeit. Es ist ihr Beitrag zur Erhaltung unseres Planeten, der durch den Klimawandel in Gefahr ist. Auf mehreren Expeditionen fotografierte sie beeindruckende Tiere und atemberaubende Landschaften, die stark bedroht sind. So entstand ein Fotobuch, das vor kurzem mit einem der renommiertesten Fotopreise Deutschlands ausgezeichnet wurde: Silber beim Deutschen Fotobuchpreis. Wir gratulieren ihr herzlich und nutzten die Gelegenheit für ein ausführliches Interview.

18. Dezember 2019

„Signal Fatal“: das Alltagsphänomen Absperrband – eine Fotostrecke von Marion Hammer

In ihrer Fotostrecke „Signal fatal“ beschäftigt sich die Fotografin und Designstudierende Marion Hammer mit (Verbots-)Räumen. Denn welchen Raum markiert ein Absperrband? Warum ist es da? Und verstehen wir, was uns das sagen soll?

Gefahren im Alltag – Überall lauert was

Unser Alltag steckt voller Gefahren: der rutschige Boden, der gefährliche Straßenverkehr oder die heiße Herdplatte. Zum Glück gibt es Warnzeichen und Signale aller Art, die uns davor bewahren sollen. Da schützen uns Sicherheitsventile, Geländer oder Airbags, aber eben auch Ampeln, Schilder und andere Orientierungshilfen.

Doch manchmal gibt es Situationen, in denen schnelles Handeln erforderlich ist. In diesen Fällen greifen wir auf einen Gegenstand zurück, den man überall kaufen kann und der sehr leicht zu verwenden und meist auch leicht zu verstehen ist. Die Rede ist vom Absperrband, .. „aus PE, auf Rolle, rot/weiß schraffiert“.

In vielen Fällen ist es unverzichtbar: Mal warnt es uns vor Fallgruben und Abgründen, vor offenen Gullydeckeln, frischem Beton oder Teer, mal schützt es Gegenstände und Areale vor unbefugtem Betreten: „Rasen, frisch angesät“ oder „Vorsicht, Minen!“

9. Dezember 2019

Werkschau und Buchvorstellung von Jonathan Danko Kielkowski

Am 5. Dezember 2019 gibt es Bilder von verlassenen Orten zu sehen … Im Rahmen einer Werkschau stellt der Dokumentarfotograf Jonathan Danko Kielkowski auch sein neustes Buch PYRAMIDEN vor. Also auf zu Lost Places, nein, zu Orten im Übergang …

Die Ruine als Kick – Oder: Das Unbehagen an einer geschichtsvergessenen Moderne

Steampunk Romanticism, Ruin Porn, Faszination des Kaputten oder Postapokalyptischer Look, Ästhetik des Verfalls: Solche Begriffe gibt es zuhauf. Und Fotografen haben viele Erklärungen dafür, warum sie sich für verlassene Orte interessieren, jene verwunschenen Stellen, jene Löcher in der Zeit, Bunker, Kliniken, Industriebrachen, die schon lange keine Funktion mehr haben und nun dem Verfall ausgesetzt sind.

Keine Gefahr zu groß, kein Zaun zu hoch, keine Absperrung unüberwindbar … Scheinbar magisch werden sie von diesen Plätzen angezogen, die nicht selten in unmittelbarer Nähe  oder inmitten belebter Städte, aber manchmal auch recht abgelegen vor sich hinvegetieren. Einer dieser Sehnsüchtigen ist ein ehemaliger Studierender unserer Fakultät, Jonathan Danko Kielkowski, ein Dokumentarfotograf.

30. November 2019